• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
KrankheitenNewsPsychologie

Verhängnisvolle Naturphänomene – wie der Klimawandel unserer Gesundheit schadet

von Adriana Schellander Posted on 08.08.2022 16:4314.11.2023 01:30

Andauernde Hitzewellen, Artensterben und Naturkatastrophen – die schwerwiegenden Folgen des Klimawandels bedrohen unsere Umwelt in vielerlei Hinsicht. Doch auch unsere physische und mentale Gesundheit wird durch die Klimakatastrophe stark in Mitleidenschaft gezogen.

Hitzewellen beeinträchtigen Kühlmechanismus

Angesichts der globalen Erderwärmung stellen Temperaturen über 40 Grad Celsius auch in Deutschland kein Ausnahmephänomen mehr dar. Diese Höchsttemperaturen erweisen sich für viele Menschen als erhebliche Gesundheitsbelastung, denn die hohe Lufttemperatur beeinträchtigt den körpereigenen Kühlmechanismus. In weiterer Folge können Erschöpfungssymptome, Kopfschmerzen, Benommenheit und Herz-Kreislauf-Probleme auftreten. Sobald eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr außer Acht gelassen wird, steigt auch das Risiko einer Dehydration bedenklich an. Wer sich ohne ausreichenden Sonnenschutz in die Hitze begibt, riskiert zudem einen Sonnenbrand, welcher schwerwiegende Erkrankungen wie Hautkrebs begünstigt. Kleinkinder, Säuglinge, ältere Personen sowie Menschen mit Vorerkrankungen gelten als äußerst gefährdet und sollten aus diesem Grund besonders auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen achten.

Exotische Krankheitserreger vermehrt präsent

Steigende Temperaturen belasten nicht nur den menschlichen Organismus, sondern forcieren darüber hinaus die Verbreitung fremder Krankheitserreger, die aus wärmeren Klimazonen stammen. Bereits im Jahr 2019 wurden in Deutschland erste Fälle der Tropenkrankheit West-Nil-Fieber registriert. Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung, welche ursprünglich in Ostafrika grassierte. Exotische Insektenarten wie die Busch- oder Tigermücke importierten diese Erreger jedoch auch nach Europa. Da sich diese Mücken aufgrund der höheren Temperaturen leichter in europäischen Gebieten ansiedeln, erwarten Experten einen kontinuierlichen Anstieg an weiteren infektiösen Tropenkrankheiten.

Mehr Bakterien in warmen Gewässern

Aufgrund erhöhter Wassertemperaturen kann sich auch das Baden im Meer als potenzielle Gefahr herausstellen. Pathogene Keime wie Vibrio- und Cyanobakterien bevorzugen nämlich wärmere Gewässer. Im Zuge langandauernder Hitzewellen wurden diese Krankheitserreger somit bereits in mehreren Seen sowie in der Ostsee nachgewiesen. Während Vibrionen ernsthafte Wundinfektionen und Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen können, besteht bei einer hohen Konzentration an Cyanobakterien die Gefahr, akute Atemnot oder Hautausschlägen zu entwickeln.

Klimawandel verschlimmert Allergiesymptomatik

Außerdem begünstigt der Klimawandel die Prävalenz zahlreicher Allergien, denn bei erhöhten Temperaturen blühen allergieauslösende Pflanzen wie Weiden, Korbblüter oder Gräser noch länger. Die hohe Belastung an Kohlendioxid in der Luft stimuliert darüber hinaus die Pollenproduktion. Da warme Luftmassen Pollen weiter transportieren als kühle, verbreitet sich der Blütenstaub insbesondere in Frühlings- und Sommermonaten vermehrt. Angesichts steigender Temperaturen etablieren sich auch neuartige allergene Pflanzen zunehmend in deutschsprachigen Regionen. Beispielsweise führte die expandierende Population an Wildem Hanf zu einer verlängerten Pollensaison und einem Anstieg an Allergikern. Vor allem in Ballungsräumen besteht das Risiko schwerwiegender Allergiesymptome, da Pollen in Kombination mit Feinstaub noch tiefer in die Lunge eindringen.

Mentale Folgen der Klimakrise

Einschneidende Umweltveränderungen lassen auch unsere Psyche nicht unbelastet. Bei vielen Personen löst der Gedanke an die Bedrohung des Klimawandels Emotionen von Hilflosigkeit und Angst aus. Im Fall stark ausgeprägter emotionaler Ergriffenheit kann dieser Zustand zu Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder Vermeidungsverhalten führen. Oftmals manifestieren sich schwerwiegende psychische Erkrankungen wie Depressionen, posttraumatische Belastungs- oder Angststörungen als direkte Reaktion auf Naturkatastrophen. Neben dem gravierenden Ereignis an sich verschlimmern wirtschaftliche und soziale Faktoren häufig die Symptomatik.

Verhängnisvolle Naturphänomene – wie der Klimawandel unserer Gesundheit schadet

Vorheriger Artikel

Akne bei Jugendlichen – wie man sie unter Kontrolle bekommt
Verhängnisvolle Naturphänomene – wie der Klimawandel unserer Gesundheit schadet

Nächster Artikel

HIV: Wie Corona den Kampf gegen Aids blockiert
Auch interessant
Immer mehr Hautkrebsfälle – So erkennen Sie die Erkrankung
Immer mehr Hautkrebsfälle – So erkennen Sie die Erkrankung
Posted on 04.06.2019 15:0329.06.2020 15:17
Folgeerkrankungen von Übergewicht sind geschlechtsspezifisch
Folgeerkrankungen von Übergewicht sind geschlechtsspezifisch
Posted on 29.10.2019 15:4729.06.2020 15:13
Lupine: Wertvoller Eiweißlieferant
Lupine: Wertvoller Eiweißlieferant
Posted on 05.03.2021 13:3605.03.2021 17:08
Diagnose: Arthrose oder Arthritis – Knochenveränderungen im Alter
Diagnose: Arthrose oder Arthritis – Knochenveränderungen im Alter
Posted on 20.06.2022 05:4717.06.2022 11:06
Polyneuropathie: Kribbeln in Beinen und Füßen nicht immer harmlos
Polyneuropathie: Kribbeln in Beinen und Füßen nicht immer harmlos
Posted on 10.05.2023 05:1709.05.2023 13:23
Liebeskummer kann der Herzgesundheit erheblich schaden
Liebeskummer kann der Herzgesundheit erheblich schaden
Posted on 26.07.2019 14:1529.06.2020 15:16

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum