• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
ForschungKrankheitenNews

Neuer Schwachpunkt von Krebs entlarvt – Kommt bald das Universalmedikament?

von Stefan Dunky Posted on 30.01.2021 09:1101.02.2021 14:32

Einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) scheint ein Durchbruch in der Forschung rund um die Behandlung von Krebserkrankungen gelungen zu sein. Sie identifizierten eine Schwachstelle in Krebszellen, die bei fast allen Arten vorhanden ist. Dies könnte der erste Schritt für die Entwicklung eines Universalmedikaments sein.

Protein als wunder Punkt

Krebszellen benötigen genauso wie gesunde Zellen Proteine, um sich teilen zu können. Ist dieses Protein nicht vorhanden, sterben die Krebszellen ab. Die an der Studie beteiligten Wissenschaftler aus Deutschland, Israel, Italien und den USA sehen hier eine vielversprechende Chance für eine universelle Krebsbehandlung, denn über 90 Prozent der bekannten Tumore verwenden diese Art von Mechanismus.

Abnormale Chromosomenzahl verrät Krebszellen

„Wir haben bei Krebszellen mit abnormaler Chromosomenzahl eine verwundbare Stelle gefunden“, so Dr. Zuzana Storchová, Professorin für Molekulargenetik an der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK), in einer Presseaussendung. Im Gegensatz zu gesunden Zellen bestehen Krebszellen aus 60 bis 90 Chromosomen. Gewöhnliche Zellen kommen nur auf 46 Chromosomen. Damit lassen sich diese entarteten Zellen, auch aneuploide Krebszellen genannt, relativ einfach identifizieren.
Bisher wurde dieses Detail vernachlässigt, da angenommen wurde, dass die erhöhte Chromosomenanzahl ein bloßer Nebeneffekt der Krebsentstehung sei. Mittlerweile verdichten sich nach 15 Jahren Krebsforschung jedoch die Beweise gegen diese These. Wahrscheinlicher ist es, dass dieser Effekt sogar eine der treibenden Kräfte bei Krebserkrankungen ist. Gleichzeitig ist er ein gemeinsames Merkmal der meisten Krebsarten, unabhängig davon, um welche Art es sich handelt und wo sie sich im Körper entwickelt.

Weitere Studien erforderlich

Noch steht das Forscherteam aber noch am Anfang, was die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse durch ein mögliches Medikament betrifft. Die genaue Wirkweise ist noch nicht im Detail geklärt. Gesichert ist jedoch, dass es sich um das Protein KIF18A handelt, das zu der Gruppe der Kinesin-Motorproteine gehört. Während der Zellteilung bindet es sich an den sogenannten Spindelapparat, der zudem regulierende Effekte auf den Prozess hat. Das Protein selbst wiederum sorgt für eine korrekte Aufteilung der Chromosomen, jedoch leider auch bei Krebszellen, die eine höhere Chromosomenanzahl besitzen. Wird es aber beispielsweise durch eine medizinische Behandlungsform blockiert, so sterben die Krebszellen mit größerer Wahrscheinlichkeit ab als gesunde Zellen.

Was sind Krebszellen?

Krebszellen sind entartete Körperzellen, die in der Regel vom Immunsystem erkannt und erfolgreich bekämpft werden. Zum Problem werden sogenannte Ausweichstrategien der Krebszellen: Sie können sich beispielsweise unsichtbar für die Immunabwehr machen oder diese sogar hemmen. Obwohl die Krebsforschung in den letzten Jahren zahlreiche Fortschritte gemacht hat, sind die genauen Ursachen von Krebserkrankungen immer noch nicht vollständig geklärt.
Zahlreiche Risikofaktoren können die Wahrscheinlichkeit für Krebs allerdings erhöhen. Das kann beispielsweise genetische Veranlagung sein, aber auch die Folgen einer ungesunden Ernährungsweise. Der Konsum von Alkohol und Tabak erhöht ebenfalls das Krebsrisiko. Bestimmte Infektionen begünstigen die Entstehung von Tumoren darüber hinaus, wobei es gegen humane Papillomviren (HPV) bereits eine wirksame Impfung gibt, die aber keinen hundertprozentigen Schutz bietet. Weiters gelten Umweltgifte, intensive UV-Strahlung, ionisierende Strahlungen wie Röntgen- oder Radonstrahlen sowie Strahlenunfälle als negative Einflussfaktoren, die das Risiko für Krebs steigern.

Neuer Schwachpunkt von Krebs entlarvt – Kommt bald das Universalmedikament?

Vorheriger Artikel

Süßstoffe: Sind sie doch keine gesunde Alternative zum Zucker?
Neuer Schwachpunkt von Krebs entlarvt – Kommt bald das Universalmedikament?

Nächster Artikel

Abnehmen im Homeoffice? So funktionierts
Auch interessant
Wie ein gesunder Darm zu stabilen Knochen führt
Wie ein gesunder Darm zu stabilen Knochen führt
Posted on 03.10.2023 11:5429.09.2023 15:17
Covid-19: Werden wir überhaupt wieder gesund?
Covid-19: Werden wir überhaupt wieder gesund?
Posted on 27.07.2020 11:3427.07.2020 11:08
Könnte eine Nasenspülung die Coronavirus-Last verringern?
Könnte eine Nasenspülung die Coronavirus-Last verringern?
Posted on 25.06.2020 16:0410.07.2020 19:59
Magnesium: Allroundtalent für die Gesundheit
Magnesium: Allroundtalent für die Gesundheit
Posted on 12.08.2020 13:1012.08.2020 12:41
Unterschätzte Langzeitfolgen durch Infektionskrankheiten
Unterschätzte Langzeitfolgen durch Infektionskrankheiten
Posted on 06.02.2021 08:3206.02.2021 09:00
Gefährliche asiatische Stechmücken breiten sich zunehmend aus
Gefährliche asiatische Stechmücken breiten sich zunehmend aus
Posted on 01.07.2020 05:5530.06.2020 17:00

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum