Das richtige Brot für Diabetiker

Diabetes Typ 2 ist eine Erkrankung des Stoffwechsels, die mittlerweile relativ häufig auftritt. Der Blutzuckerspiegel von Betroffenen gerät leicht aus der Bahn – mit potenziell lebensgefährlichen Folgen. Daher sollte Diabetes niemals unbehandelt bleiben, denn es drohen Komplikationen wie Nerven-, Nieren- oder Augenschäden sowie ein erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.
Eine angemessene Ernährungsweise ist bei der Krankheit besonders wichtig. Gerade in Deutschland lieben wir gutes Brot – doch welche Sorten sind für Typ-2-Diabetiker geeignet, sodass sie die Kontrolle über ihren Blutzuckerspiegel behalten?

Rund um Diabetes Typ 2

Typ-2-Diabetes ist eine weit verbreitete Stoffwechselerkrankung. Typische Symptome sind ein starkes Durstgefühl, häufiges Wasserlassen und extreme Müdigkeit. Oft gestaltet sich eine Diagnose jedoch schwierig, da die Beschwerden auch auf andere Erkrankungen hinweisen können. Sollten zu den genannten Symptomen auch eine rätselhafte Gewichtsabnahme, unscharfe Sicht und Juckreiz im Genitalbereich auftreten, sollte eine Untersuchung bezüglich des Verdachts auf Diabetes vorgenommen werden.

Anpassung der Ernährung ist essenziell

Ist die Diagnose gestellt, so ist es unbedingt notwendig, den Blutzuckerspiegel im Normbereich zu halten. Dazu trägt vor allem eine gesunde Ernährungsweise bei. Bei Diabetes Typ 2 gibt es keine Nahrungsmittel, auf die gänzlich verzichtet werden muss. Nichtsdestotrotz sollte der Verzehr einiger Lebensmittel eingeschränkt werden, darunter stark zucker-, fett- und salzhaltige Speisen. Am besten sollten viel Obst und Gemüse, sowie ein paar Lebensmittel mit Stärke, wie beispielsweise Nudeln, konsumiert werden. Zusätzlich sollte möglichst keine Mahlzeit ausgelassen werden. Bestenfalls finden Frühstück, Mittag- und Abendessen regelmäßig statt.

Die Bedeutung des glykämischen Index

Viele Deutsche essen täglich Brot und würden ungern auf das vielseitige Grundnahrungsmittel verzichten. Diabetiker sollten bei der Wahl des passenden Brotes achtsam sein, da es meist sehr viele Kohlenhydrate enthält und so den Blutzuckerspiegel aus der Bahn werfen kann. Deshalb sollten von klassischen Broten keine großen Mengen auf einmal verzehrt werden.
Hilfestellung bei der Wahl des richtigen Brotes gibt der sogenannte glykämische Index (GI). Dieser ermöglicht eine Einstufung des Kohlenhydratgehaltes in Nahrungsmitteln und damit auch eine Bestimmung des Einflusses auf den Blutzuckerspiegel. Pumpernickel und reines Vollkornbrot haben zum Beispiel einen niedrigen GI, da die Zutaten nicht stark verarbeitet wurden und somit noch viele Ballaststoffe enthalten. Die faserigen Außenschalen des Getreides verlangsamen die Verdauung und stabilisieren den Blutzuckerspiegel – bei stark verarbeitetem Brot werden diese allerdings entfernt. Daher sollten vor allem Diabetiker bevorzugt auf Vollkorn- oder Schwarzbrot zurückgreifen.

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2 Comments
  • guenter.kurb@gmail.com'
    Günter Kurb
    10.06.2019 19:01

    Das ist ja alles schön und gut.aber welches Brot ist denn nun das Richtige für Diabetiker. Oder ist das ein Geheimnis?

  • noraneumann19@gmail.com'
    Nora
    15.11.2019 14:49

    Meinem Mann wurde seit Kurzem Diabetes Typ 2 diagnostiziert. Aus diesem Grund lese ich gerne über das Thema, um diese Krankheit besser verstehen zu können. Ich denke, dass die Ernährung eine wichtige Rolle dabei spielt, sodass man den richtigen Blutzuckerspiegel halten kann. Danke für den Beitrag, hat mir einen guten Überblick gegeben.