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Coronavirus: Mit der richtigen Ernährung der zweiten Welle entkommen

von Laura Posted on 07.12.2020 11:1407.12.2020 10:00

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass eine Diät reich an frischem Obst und Gemüse gesundheits- und immunfördernd ist. Auch in Bezug auf die aktuell wütende Corona-Pandemie kann man sich allein mit der richtigen Ernährung vor dem Coronavirus schützen oder bei einer bereits vorhandenen Infektion einen schweren Krankheitsverlauf verhindern – doch es geht auch umgekehrt. So schreibt die Allgemeinmedizinerin Fiona Godlee in einem Leitartikel des British Medical Journal, dass eine falsche Ernährungsweise Erkrankungen verursache, die häufig zu schwerwiegenden Corona-Verläufen führen.

Ungesunde Ernährung hat gesundheitliche Konsequenzen

Menschen höheren Alters sind anfälliger für eine Infektion und einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf. Jedoch zählen zu den Risikofaktoren auch Vorerkrankungen wie Diabetes Typ II, Herzkrankheiten oder andere schwere Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebs. Viele dieser Krankheiten treten bei Personen mit starkem Übergewicht auf, wobei eine Adipositas als Hauptrisikofaktor für Corona gilt. Durch eine gesunde Ernährung können Adipositas und Übergewicht jedoch sehr gut beeinflusst und reduziert werden, denn diese Erkrankungen entstanden überhaupt erst durch eine ungesunde Ernährungsweise.

Mit den richtigen Lebensmitteln gewappnet sein

Übermäßiges Körperfett kann durch eine hohe Zufuhr an Obst und Gemüse, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten effektiv verringert werden. Auf verarbeitete Lebensmittel und Fleisch sollte hingegen so gut es geht verzichtet werden. Auf diese Weise kann man die Auswirkungen des Coronavirus abschwächen und damit auch die zweite Welle wirksam eindämmen. Glücklicherweise gibt es in der Schulmedizin in Bezug auf übergewichtsbedingte Krankheiten auch neue Erkenntnisse: Eine Ernährungsumstellung und die damit verbundene Gewichtsabnahme kann Krankheiten wie Adipositas vorbeugen – oder sogar umkehren. Im Umkehrschluss kann der Lebenswandel somit auch das Risiko für Corona senken.

Selbst Diabetes ist umkehrbar

Nun wurde kürzlich in der Zeitschrift The Science and Politics of Nutrition bekannt gegeben, dass selbst eine schwerwiegende Erkrankung wie Diabetes mit der richtigen Ernährung reversibel sein könnte. Dies könne man durch eine reduzierte Kohlenhydrataufnahme kombiniert mit einer allgemein verringerten Kalorienzufuhr erreichen. Durch die folgende Gewichtsabnahme könne auch die Medikamenteneinnahme reduziert werden, was zu weniger Nebenwirkungen und einem besseren allgemeinen Wohlbefinden führt.

Auch die Psyche profitiert zu dieser Zeit

Auch die mentale Fitness und das seelische Wohlbefinden werden durch die richtige Ernährung gefördert. Gerade in Zeiten von Corona leiden viele Menschen psychisch unter den Auswirkungen der Pandemie. Dies kann man zumindest in Teilen gerade durch eine Ernährung reich an Vitaminen und Antioxidantien positiv beeinflussen, denn die Stoffe bekämpfen Entzündungsprozesse und regulieren die Darmflora, sowie das Immunsystem. Da die Darmflora sich ebenfalls maßgeblich auf den Verlauf und sogar die Entstehung von psychischen Störungen oder Krankheiten auswirkt, ist dies von großem Vorteil. Forschungen haben bewiesen, dass eine nicht intakte Darmflora sogar Emotionen steuern kann, sowie zu depressiven Schüben und psychischen Erkrankungen führen kann. Grund dafür sind Rezeptoren, welche sich an der Darmwand befinden. Sie interagieren mit dem Gehirn, empfangen und senden Signale. Diese Wechselwirkung beeinflusst jegliche Prozesse im Körper. Leichte als auch chronische Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn, die diese Wechselwirkung stören, hängen häufig mit äußeren Einflüssen und Belastungsfaktoren zusammen.
Man kann also sagen, dass eine Ernährungsweise, welche überwiegend Frischkost sowie Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte enthält, einen psychisch als auch physisch gesund hält. Auch ein reduzierter Fleischkonsum kann ein Infektionsrisiko senken, denn Corona soll laut verschiedenen Medien insbesondere in fleischverarbeitenden Betrieben ausgebrochen sein. Somit kann man mit einer fleischarmen bzw. pflanzenbasierten Ernährungsweise viel für die eigene Gesundheit tun.

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