• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
ErnährungForschungNewsRatgeber

Superfoods – ein Mythos oder wahre Schätze?

von Stefan Dunky Posted on 23.01.2021 15:2425.01.2021 10:07

Heutzutage ist ein gesunder Lebensstil und die damit verbundene bewusste Ernährung für viele Menschen von großer Bedeutung. Dabei werden häufig die Vorzüge diverser Superfoods hervorgehoben. Vor allem auf den sozialen Netzwerken preisen viele Fitness-Blogger diese Lebensmittel hoch an – diese reichen von Nüssen, Beeren oder tropischen Früchten über rohes Sauerkraut bis hin zu Algen und Wildpflanzen. Doch handelt es sich bei diesen Lebensmitteln tatsächlich um wahre Wundermittel oder ist dies ein Mythos?

Der Einfluss von Superfoods auf unseren Körper

Superfoods sollen besonders gesundheitsfördernd sein und das allgemeine Wohlbefinden stärken. Einige Studien weisen nach, dass Superfoods ein hohes Maß an Antioxidantien besitzen, welche den Körper vor schädlichen Umwelteinflüssen und freien Radikalen schützen. Letztere entstehen durch oxidativen Stress wie Tabak- und Alkoholkonsum, psychischen- und körperlichen Stress, Erkrankungen oder Umweltgifte. Im Zuge dieser Einflussfaktoren können Superfoods eine wichtige Rolle spielen, da sie Schutz vor jenen freien Radikalen bieten und den Stoffwechsel im Gleichgewicht halten.

Doch auch die ausreichende Zufuhr von Antioxidantien kann uns nicht vollkommen vor Krankheiten schützen. Denn hierzu bedarf es einer ganzheitlich ausgewogenen Ernährung. Außerdem ist ein gewisses Vorkommen an freien Radikalen sogar förderlich für unser Immunsystem, denn es mobilisiert dessen Kräfte, um abgestorbene oder überflüssige Zellbestandteile zu beseitigen. Mit einer ganzheitlichen Ernährung, welche unter anderem Superfoods enthält, ist man folglich gut versorgt. Jedoch sollte der Fokus nicht zu sehr auf den hoch angepriesenen Wundermitteln liegen; sie sollten vielmehr als Nahrungsergänzung dienen. Zusätzlich muss auch beachtet werden, dass Studien meist unter Laborbedingungen durchgeführt werden, welche unter Umständen vom alltäglichen Leben abweichen können. Wichtige Faktoren, wie beispielsweise die individuelle Bioverfügbarkeit, welche abhängig von der Ernährungsweise oder dem Darmstoffwechsel des Einzelnen ist, werden hierbei oft nicht miteinbezogen. Äußerst wichtig jedoch ist es, die individuelle Funktionalität des Darms zu berücksichtigen, da diese über die Nährstoffaufnahme sowie -menge entscheidet.

Mögliche Ernährungsansätze

Eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung sollte einige essenzielle Bestandteile beinhalten. Als Grundlage hierzu dient die Aufnahme von mindestens eineinhalb Litern kalorienarmer Flüssigkeit pro Tag, wenn möglich Wasser. Wer sich noch etwas mehr Abwechslung wünscht, kann zusätzlich zu ungezuckertem Tee, verdünnten Fruchtsäften, Schwarztee oder Kaffee greifen. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte man diverse Obst- und Gemüsesorten rund fünf Mal täglich zu sich nehmen. Dabei kann man zwischen Rohkost und gekochtem oder gedünstetem Gemüse variieren. Das Dünsten stellt eine schonendere Art der Garung dar, da hierbei nicht allzu viele Vitamine und Nährstoffe durch die geringe Hitze verloren gehen. Zudem sollte auf eine ballaststoffreiche Ernährung geachtet werden. Ballaststoffe helfen bei einer gesunden Verdauung, senken den Cholesterinspiegel und das Herzinfarktrisiko. Auch bei Patienten mit chronischen Krankheiten wie Diabetes ist eine solche Ernährung sinnvoll, da so die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen werden und schonend für den Blutzuckerspiegel sind. Immer wieder in der Kritik befindet sich der hohe Fleischkonsum und die darin enthaltenen ungesunden Fette. Empfohlen werden daher maximal drei Stück pro Woche, was zwischen 300 und 450 Gramm entspricht. Ergänzend dazu kann naturbelassener Fisch ein- bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Dieser enthält Omega-3 Fettsäuren, die essenziell für unseren Stoffwechsel sind. Noch wichtiger jedoch ist es, eine sechsfache Menge an Omega-6 Fettsäuren über pflanzliche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen, beispielsweise durch Pflanzenöle. Aber auch hier gilt es, ein ausgewogenes Maß einzuhalten, um die Entstehung chronischer Erkrankungen wie Arteriosklerose zu verhindern.

Spaß am Essen behalten

Der Begriff der Ausgewogenheit darf hier gerne wörtlich genommen werden. Das bedeutet auch, dass einmal pro Tag gesündigt werden darf – Chips oder Süßigkeiten in Maßen schädigen unseren Körper nicht. Hier ist aber wichtig, auf Zusatzstoffe zu achten, wobei nicht jede angegebene E-Nummer bedeuten muss, dass diese schädlich ist. Etwa die Hälfte der Lebensmittelzusatzstoffe gelten als unbedenklich.

Superfoods – ein Mythos oder wahre Schätze?

Vorheriger Artikel

Warum Tiefschlaf so wichtig ist
Superfoods – ein Mythos oder wahre Schätze?

Nächster Artikel

Corona: Was Sie über die neuen Mutationen wissen sollten
Auch interessant
Käse bewahrt die Blutgefäße vor Schäden durch zu viel Salz
Käse bewahrt die Blutgefäße vor Schäden durch zu viel Salz
Posted on 23.09.2019 17:1329.06.2020 15:15
„Immer schön aufessen!“ – Fettleibigkeit bei Kindern vorprogrammiert
„Immer schön aufessen!“ – Fettleibigkeit bei Kindern vorprogrammiert
Posted on 17.07.2020 05:5327.07.2020 11:06
Stille Epilepsie: Nicht immer müssen es Krampfanfälle sein
Stille Epilepsie: Nicht immer müssen es Krampfanfälle sein
Posted on 09.03.2021 13:0809.03.2021 13:03
Essen und dabei das Immunsystem stärken? So geht’s
Essen und dabei das Immunsystem stärken? So geht’s
Posted on 20.01.2021 12:44
Zusammenhang zwischen Körpergröße und Schweißabgabe aufgedeckt
Zusammenhang zwischen Körpergröße und Schweißabgabe aufgedeckt
Posted on 15.07.2019 15:5029.06.2020 15:16
Depression: Missverständnis und fehlende Empathie machen es Betroffenen schwer
Depression: Missverständnis und fehlende Empathie machen es Betroffenen schwer
Posted on 30.04.2021 16:3203.05.2021 15:28

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum