Nackenschmerzen – Das hilft wirklich

Nackenschmerzen schränken den Alltag ein und sind sehr unangenehm – oft wird dann zu Schmerzmitteln gegriffen. Es gibt allerdings auch alternative wirksame Methoden, welche effektiv dabei helfen, die Schmerzen im Nacken in den Griff zu kriegen.

Bei der Behandlung von Nackenschmerzen kommt es vor allem darauf an, wodurch die Schmerzen ausgelöst werden. Oft werden die Schmerzen im Nacken durch Verspannungen ausgelöst. Hier ist es besonders wichtig, das Einnehmen der Schonhaltung des Körpers zu vermeiden und frühzeitig wieder die Alltags-Aktivitäten auszuführen. Die nötige Basis dazu schafft eine effiziente und gezielte Schmerzlinderung.

Ein wichtiger Hinweis: In den meisten Fällen sind die Schmerzen im Nacken harmlos und lassen sich durch geeignete Gegenmaßnahmen schnell in den Griff kriegen. In der Regel sollte sich der Betroffene wegen eines steifen Nackens also keine Sorgen machen.

Viele Menschen greifen bei den ersten Anzeichen von Nackenschmerzen direkt zu den bekannten Schmerzmitteln wie Paracetamol, Ibuprofen oder Diclofenac. Dies sollte allerdings vermieden werden, denn die Schmerztabletten sind häufig gar nicht so harmlos, wie ihr Ruf. Die Einnahme stellt für die Leber und die Nieren stets eine gewisse Belastung dar. Außerdem wird das Magen-Darm-System durch die Schmerzmittel unnötig belastet und kann bei einer zu häufigen Einnahme Schaden nehmen.

Nackenschmerzen: Keine Schonhaltung einnehmen

Die Betroffenen verfallen bei Schmerzen im Nacken oft in eine schonende Körperhaltung, die allerdings ungünstig ist. Besonders, wenn Verspannungen in den Muskeln die Schmerzen auslösen, kann der steife Nacken dadurch noch weiter verstärkt werden. Sind die betroffenen Muskeln bereits verkürzt und schmerzen bei der Bewegung, liegt sehr wahrscheinlich eine Verspannung vor. Diese wird von der Schonhaltung noch verstärkt.

Die Lösung liegt in einer sanften Mobilisation der Muskulatur. Bei Nackenschmerzen, die zwischen einer und drei Wochen anhalten, empfiehlt sich eine dauerhafte und regelmäßige sportliche Betätigung. Die Alltagsaktivitäten sollten bereits früh wieder aufgenommen werden.

Handelt es sich um chronische und subakute Schmerzen im Nacken, also Schmerzen, die zwischen drei und zwölf Wochen anhalten, werden die folgenden Maßnahmen empfohlen:

  • Postisometrische Relaxation, beziehungsweise Muskelenergietechnik
  • Krankengymnastik
  • Kräftigung der Muskeln
  • Medikamente gegen Nackenschmerzen

Alternative Therapien bei Nackenschmerzen

Abhängig von der jeweiligen Art und Ursache der Beschwerden, können alternative Therapien bei Nackenschmerzen angewendet werden.

Es ist grundsätzlich empfehlenswert, die Schonhaltung zu reduzieren und den gewohnten Aktivitäten im Alltag nachzugehen. Positive Auswirkungen zeigt hier besonders sanfte Bewegung. Ebenfalls sinnvoll ist die Behandlung durch Wärme, da die Schmerzen in der Regel durch Verspannungen der Muskeln ausgelöst werden. Die verspannten Muskeln werden durch die Wärme gelockert. Darüber hinaus wird die Durchblutung gefördert, was die Schmerzen ebenfalls findet. Vorsicht ist geboten bei Heizkissen und Wärmflaschen – Die Temperatur sollte so gewählt werden, dass keine Verbrennung oder Verbrühung zu Stande kommt. In der Apotheke gibt es alternativ auch Wärmepflaster zu kaufen, die besonders im Büro oder unterwegs sehr praktisch sind.

Halten die Schmerzen im Nacken länger an, dann können die folgenden Maßnahmen der längerfristigen Behandlung ins Auge gefasst werden:

  • Akupunktur
  • Muskelkräftigung
  • Chiropraktik
  • Mobilisation und Krankengymnastik
  • Verfahren zur Entspannung wie Progressive Muskelentspannung und autogenes Training
  • psychologische Schmerztherapie

Wenn der Verdacht besteht, dass eine ernsthafte Grunderkrankung die Schmerzen auslöst, sollte eine Überweisung zum Facharzt erfolgen. Hier sind beispielsweise Internisten, Orthopäden und Neurologen die richtigen Anlaufstellen.

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