• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
ForschungKrankheitenMedikamenteNews

Rauchfrei dank CBD? Neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse

von Adriana Schellander Posted on 23.02.2023 11:2527.02.2023 16:28

Endgültig mit dem Rauchen aufhören – dieses Ziel zählt wohl zu den häufigsten Neujahrsvorsätzen. Trotz anfänglicher Motivation verfallen die meisten erneut dem Tabakkonsum und gefährden somit weiterhin ihre Gesundheit. Ein amerikanisches Forschungsteam untersuchte nun jedoch ein vielversprechendes Mittel, das Tabakkonsumenten dabei helfen könnte diesmal wirklich ihre allerletzte Zigarette zu rauchen.

Hauptursache vorzeitiger Sterblichkeit

Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) stellt Rauchen in Industrienationen die Hauptursache vorzeitiger Mortalität dar: Jedes Jahr sterben mehr als 100.000 Personen in Deutschland an tabakbedingten Erkrankungen. Regelmäßiger Tabakkonsum erhöht nicht nur das Risiko für Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch für unterschiedliche Krebsarten. Angesichts der dadurch entstehenden Belastung für das Gesundheitssystem besteht ein akuter Bedarf an Methoden, die dabei helfen sich das gesundheitsschädliche Laster möglichst schnell abzugewöhnen.

Wie CBD den Nikotinstoffwechsel beeinflusst

Im Rahmen einer aktuellen Studie untersuchten Experten der Washington State University, inwieweit Cannabidiol (CBD) und sein Hauptmetabolit den menschlichen Nikotinstoffwechsel beeinflussen. Unter Cannabidiol werden nicht-psychoaktive Bestandteile der Cannabispflanze verstanden. CBD wird im Körper überwiegend in 7-Hyroxycannabidiol umgewandelt und entfaltet im Organismus zumeist eine beruhigende, schmerzstillende sowie angstlösende Wirkung.

CBD hemmt entscheidende Enzyme

Im Zuge des Forschungsprojektes legten die Forscher das Augenmerk auf spezielle Enzyme im Lebergewebe, die mit dem Nikotinstoffwechsel assoziiert werden. Im Verlauf der Untersuchungen stellten die Mediziner fest, dass CBD dazu in der Lage ist die Funktion mehrerer dieser Moleküle einzuschränken. Auch das bedeutendste Enzym im Nikotinmetabolismus, CYP2A6, konnte dank Cannabidiol gehemmt werden – sogar durch geringe Mengen. Frühere Studien belegten bereits, dass beim Rauchen mehr als 70 Prozent des Nikotins mittels CYP2A6 verstoffwechselt werden. Durch die Wirkung von CBD gelang es den Medizinern jedoch die Aktivität des Enzyms um 50 Prozent zu reduzieren.

Weitere Forschungen erforderlich

Die Mediziner gelangten zu der Erkenntnis, dass die eingeschränkte Aktivität von CYP2A6 und der dadurch verlangsamte Stoffwechselprozess den Suchtdruck der Raucher erheblich lindert. Auf diese Art und Weise könnte es Tabakkonsumenten zukünftig erleichtert werden, längere Zeit keinen Tabak und somit auch keine Schadstoffe zu inhalieren. Die Experten hoffen, dass dieser Effekt dazu führt, dass Betroffene dazu in der Lage sind ihre Sucht immer besser zu kontrollieren und infolgedessen ihr Laster vollkommen aufgeben. Trotz der aussichtsreichen Ergebnisse seien laut dem Team noch tiefergehende Forschungen notwendig, um die gemessenen Auswirkungen von CBD zu verifizieren und zielführende Dosierungen für einen geplanten Rauchstopp festzulegen.
„Unsere Mission ist es, den Schaden durch Rauchen zu verringern, der nicht vom Nikotin an sich herrührt, sondern von all den Karzinogenen und anderen Chemikalien, die im Tabakrauch enthalten sind“, erklärt Phillip Lazarus, WSU-Professor für pharmazeutische Wissenschaften und Hauptautor der Studie. „Wenn wir diesen Schaden minimieren können, wäre das eine großartige Sache für die menschliche Gesundheit.“

Rauchfrei dank CBD? Neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse

Vorheriger Artikel

Leberkrebs: Programmierter Zelltod als innovativer Therapieansatz
Rauchfrei dank CBD? Neue Studie liefert vielversprechende Ergebnisse

Nächster Artikel

Lebensgefährlich: Marfan-Syndrom führt zu Erblindung und plötzlichem Tod
Auch interessant
Verhängnisvolle Selbsteinschätzung – warum zu viel Selbstvertrauen unserer Gesundheit schadet
Verhängnisvolle Selbsteinschätzung – warum zu viel Selbstvertrauen unserer Gesundheit schadet
Posted on 08.06.2022 11:5607.06.2022 11:51
Mit Sport Demenz vorbeugen
Mit Sport Demenz vorbeugen
Posted on 01.03.2021 16:3202.03.2021 13:49
Medizin der Zukunft: KI soll Entwicklung von Medikamenten beschleunigen
Medizin der Zukunft: KI soll Entwicklung von Medikamenten beschleunigen
Posted on 19.01.2023 11:0918.01.2023 18:00
Durchbruch in HIV-Therapie: Weltweit erste Frau scheinbar geheilt
Durchbruch in HIV-Therapie: Weltweit erste Frau scheinbar geheilt
Posted on 21.02.2022 05:4707.03.2022 16:50
Hunderte gängige medizinische Behandlungsmethoden sind wirkungslos
Hunderte gängige medizinische Behandlungsmethoden sind wirkungslos
Posted on 26.06.2019 16:1929.06.2020 15:16
Weg mit dem Speck! Wie Bauchfett als Corona-Depot fungiert – Teil 1
Weg mit dem Speck! Wie Bauchfett als Corona-Depot fungiert – Teil 1
Posted on 24.02.2022 16:1407.03.2022 17:21

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum