Mückenschutz bei empfindlicher Haut und Allergien

Warme Temperaturen und Feuchtigkeit sind für Mücken ideale Bedingungen zum Brüten. Sie vermehren sich an Tümpeln oder anderen stehenden Gewässern. Schon eine Pfütze oder das Vogelbad im Garten reichen aus und man wird von Stechfliegen und Mücken geplagt. Verfügt man über empfindliche Haut oder Atemwege, kann die Mückenzeit ein Problem darstellen, da nicht jedes Mückenschutzmittel vertragen wird. Lesen Sie in den folgenden Abschnitten, worauf Sie achten müssen, um sich effektiv zu schützen.

Krankheiten vermeiden durch effektiven Mückenschutz für jeden

Auch in unseren Breiten ist ein Mückenschutz sinnvoll. Durch die Klimaerwärmung gelingt es tropischen Arten, sich bei uns anzusiedeln. Die Mücken sind nicht nur störend in der Nacht, sie können mit ihrem Stich auch Krankheiten übertragen. Die folgenden Schutzmaßnahmen gegen Mücken kann jeder anwenden, ob Allergiker oder nicht.

Die richtige Kleidung

Wissen Sie, dass es in Ihrer Gegend gerade von Mücken und Stechfliegen wimmelt, tragen Sie lange Kleidung, die Beine und Arme bedeckt. Die Kleidung sollte zudem hell sein und nicht eng am Körper anliegen. Mücken können eine Kleidungsschicht durchstechen und so doch an Ihre Haut gelangen. Achten Sie daher auf einen besonderen lockeren Sitz der Kleidung.

Fliegengitter

Schützen Sie die Räume, in denen Sie sich aufhalten, vor den Blutsaugern und bringen Sie Fliegengitter an. Fliegengitter gibt es für Türen und Fenster, imprägniert und nicht imprägniert. Zusätzliche können Sie Fliegenfallen in den Räumen selbst aufstellen, um die Gefahr von Mückenattacken zu minimieren.

Moskitonetze

Moskitonetze sind ein optimales Hilfsmittel, um in der Nacht Ruhe zu finden. Wenn Sie über empfindliche Atemwege verfügen, achten Sie darauf, dass das Netz nicht mit einem Biozid imprägniert wurde. Auch nicht-imprägnierte Netze schützen. Stecken Sie die Enden unter die Matratze, um den Mücken keine Möglichkeit zu bieten unter dem Netz hindurchzuschlüpfen und schlafen Sie nicht zu dicht am Netz.

Mückenschutzmittel und Allergien

Für Menschen mit Kontaktallergien können Antimückenmittel ein Problem darstellen, da nicht nur die eigentlichen Wirkstoffe eine Reaktion der Haut und der Atemwegen hervorrufen können, sondern auch die Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe. Häufig sind solche Zusatzstoffe auf der Packung nicht ausreichend deklariert. Bei der Anwendung von Repellentien sollten Allergiker daher auf folgende Punkte achten:

Sparsame Anwendung

Verwenden Sie das Mückenschutzmittel sparsam. Tragen Sie es nur im Bedarfsfall auf und sprühen Sie es eventuell nur auf die Kleidung. Achten Sie darauf, dass wunde oder gereizte Haut nicht mit dem Mittel in Kontakt kommt und vermeiden Sie unnötige Kombinationen von Lichtschutzmitteln und Repellentien.

Das richtige Mückenschutzmittel auswählen
Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hat Antimückenmittel getestet, die als „Sensitiv“-Produkte ausgezeichnet wurden. Zwei dieser Produkte können für empfindliche Personen empfohlen werden. Das ist einerseits das „S-quitofree sensitiv Pumpspray“ und andererseits das „Nobite Haut Sensitiv“. Die Produkte enthalten den Wirkstoff Icaridin und verzichten auf Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe.

Das Mückenschutzmittel testen

Die individuelle Verträglichkeit spielt immer eine Rolle. Testen Sie zunächst eine kleine Menge, bevor Sie das Mittel großflächig auftragen. Wenn Sie sicher sind, dass es keine Reizungen hervorruft, steht der Anwendung nichts im Wege.

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