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Greenpeace: Edeka und Kaisers weiterhin mit giftigen Chemikalien auf Kassenbons

von redaktion Posted on 14.08.2012 09:0615.08.2012 10:38

Noch immer setzen zwei große Supermarkt- Ketten auf giftige Chemikalien in ihren Kassenbons. Das hat eine aktuelle Untersuchung der Organisation Greenpeace ergeben. Allerdings verzichten in der Zwischenzeit auch viele Unternehmen auf giftige Chemikalien.

In der Vergangenheit hatte die Organisation Greenpeace immer wieder moniert das einige große Supermarktketten giftige Kassenbons verwenden. In der Zwischenzeit setzen viele große Supermarkt- Ketten allerdings auf alternative Stoffe. Doch Greenpeace zufolge setzen immer noch zwei große Unternehmen auf diese giftigen Stoffe.

Edeka und Kaisers verwenden weiterhin giftige Chemikalien auf Kassenbons

Einige Kassenbons sind immer noch mit giftigen Chemikalien versetzt.

Aktuelle Tests von Greenpeace hätten gezeigt, dass die beiden Supermarkt- Ketten Edeka und Kaisers weiter auf giftige Stoffe setzen. Edeka verwendet dabei das umstrittene Bisphenol A und Kaisers Bisphenol S, wie Greenpeace in einem aktuellen Bericht mitteilte. Bisphenol wird bei Kassenbons aus Thermopapier als Entwickler eingesetzt.

Im letzten Jahr hatten noch fünf große Unternehmen auf giftige Stoffe in ihren Kassenbons gesetzt. In diesem Jahr sind die Unternehmen Aldi Nord, Deutsche Post, Rewe und Galeria Kaufhof auf andere Stoffe umgestiegen, wie es am heutigen Dienstag hieß. Selbst die Deutsche Bahn verwendet bei ihren Fahrkarten keine giftigen Chemikalien mehr.

Bisphenol gefährlich für Neugeborene und Kleinkinder

Das giftige Bisphenol A hat eine ähnliche Wirkung wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Die Chemikalie beeinflusst in erster Linie die Gehirnentwicklung und die Fortpflanzung. Außerdem wollen Wissenschaftler herausgefunden haben, dass diese Substanzen die Reifung des Gehirns von kleinen Kindern und Neugeborenen schwer schädigen können.

Seit dem vergangenen Jahr ist aus diesem Grund Bisphenol auch in Babyflaschen in der gesamten Europäischen Union verboten. Nach Angaben von Greenpeace ist die Chemikalie auf Kassenbons viel stärker vertreten und deutlich loser eingebunden.

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