Die größten Virenfallen in jedem Haushalt

Wie wichtig Händewaschen während der aktuellen Coronakrise ist, ist mittlerweile jedem bekannt – doch in jedem gängigen Haushalt gibt es zahlreiche Stellen, an denen sich Viren besonders gerne tummeln. Nach dem Händewaschen drehen wir den Wasserhahn zu, trocknen die Hände am Handtuch ab und fassen die Türklinke an – anschließend nehmen wir unser Smartphone in die Hand, kehren zurück an die Computertastatur oder greifen uns die Fernbedienung. Hier befinden sich jedoch überall Virenverstecke, welche die Gefahr einer Infektion erhöhen können. Welche Gegenstände und Oberflächen aktuell deshalb unbedingt regelmäßig gereinigt werden sollten, erfahren Sie nachfolgend.

Alltägliche Gegenstände

Viren können auf diversen Oberflächen Stunden und sogar Tage überleben. Dinge, die wir im Alltag ständig anfassen, sind deshalb besonders gefährlich und können zu einer Ansteckung mit dem aktuell kursierenden SARS-CoV-2 führen. Zu den riskanten Kontaktflächen zählen beispielsweise Lichtschalter und die Bedienfläche des Herdes/Ofens. Auch Griffe von Kühlschränken, Schubladen, Türen und Fenstern werden dauernd angefasst und bieten einer Virenübertragung somit ein leichtes Spiel.
Darüber hinaus vergessen wir neben dem Händewaschen auch, dass sich Viren auf dem Wasserhahn ansammeln können, der vor und nach der Seifenbenutzung angefasst wird. Je häufiger man sich die Hände wäscht, desto schmutziger wird der Hahn. Einer US-amerikanischen Studie zufolge weisen Wasserhähne die höchste Keimdichte in Badezimmern auf. Auch auf den verwendeten Handtüchern können sich Viren tummeln.
Um diese Gefahrenherde unschädlich zu machen, ist nicht unbedingt Desinfektionsmittel notwendig. Es tut auch Essigreiniger, um die Viren auf Lichtschaltern, Türklinken etc. abzutöten. Damit sollten alle Oberflächen, die jeden Tag häufig angefasst werden, regelmäßig und gründlich gesäubert werden, um einer Infektion mit dem Coronavirus vorzubeugen. Der Wasserhahn kann einfach immer wieder zwischendurch mit herkömmlichem Badreiniger geputzt werden. Handtücher sollten nach drei Tagen spätestens ausgetauscht und bei 60 Grad gewaschen werden, um alle Viren und Keime abzutöten.

Elektronische Geräte und Zubehör

Auch auf elektronischen Geräten und dem entsprechenden Zubehör lauern heutzutage gern eine Menge Viren und Keime. Laut US-amerikanischen Forschern berührt man das Smartphone durchschnittlich stolze 2.600 Mal am Tag. Mit jeder Berührung steigt das Risiko, dass schädliche Bakterien oder Viren auf die Hände gelangen und schließlich Mund, Augen oder Nase erreichen. Die gleiche Gefahr geht von Laptops und Computertastaturen, sowie -mäusen aus, an denen viele Menschen im Büro oder Home-Office sitzen. Auch die Fernbedienung, die bei jedem Netflix-Abend gebraucht wird, oder der Bluetooth-Speaker für den Podcast zum Morgenkaffee können ein Sammelsurium für Viren sein. Solche Geräte und ihr Zubehör sollten daher unbedingt regelmäßig sauber gemacht werden. Desinfektionstücher sind dafür zum Beispiel eine schnelle und einfache Lösung, Reinigungsmittel funktionieren aber natürlich auch.
 
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Sonderfall Zahnbürste

Die Zahnbürste bzw. ihr Aufsatz sollte etwa alle drei Monate ausgetauscht werden. Im Normalfall finden sich darauf nun keine Coronaviren – es sei denn, man war bereits infiziert. In diesem Fall sollte die Bürste nach der Genesung umgehend ausgewechselt werden. In den feuchten Borsten fühlen sich Bakterien und Viren besonders wohl und gelangen sofort direkt auf die Mundschleimhäute – und das auch noch immer wieder. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn man von einer Erkältung oder anderen Erkrankungen betroffen war.

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