12 Millionen Deutsche leiden unter Pollenallergie

Sie fliegen wieder – die Pollen

Die Natur wird grüner. Der Frühling steht vor der Tür. Eine herrliche Zeit, doch nicht für jeden. Die Pollenallergiker leiden schnell und in der Regel für ungefähr einen Monat im Jahr unter der frühlingshaften pollenbelastenden Luft. Juckende und brennende Augen sind eine Qual, der permanente Niesreiz und die laufende Nase eine tägliche Herausforderung.

Bei ungefähr 1,2 Millionen Bürgern kommt es sogar zu bedenklichen Asthmaanfällen. Der Gang zum Arzt oder in die nächste Apotheke bleibt nicht aus.

Präventiv gibt es Möglichkeiten im Vorfeld etwas zu tun.

Die Hyposensibilisierung

Mit der Hyposensibilisierung kann es langfristig zu einer Verbesserung bis hin zum Verschwinden der Symptome kommen. Der Therapieablauf besteht darin, dass Immunsystem durch hohe mehrfach wiederholende Allergendosen in Form von Tabletten, Tropfen oder Injektionen zu gewöhnen. Diese Therapieform kann sich durchaus über Jahre erstrecken. Die Erfolgsaussichten sind in vielen Fällen sehr gut. Die Krankenkassen tragen mittlerweile die Kosten für die Behandlung.

Maßnahmen im Vorfeld und während des Pollenfluges für zu Hause

Hier einige Empfehlungen, welche präventiv und während des Pollenfluges dringend empfehlenswert sind:

Im Haushalt helfen Luftreiniger für Allergiker. Die Konzentration der Pollen in der Luft wird reduziert. Der Fachhandel informiert, für welchen Allergikertyp das passende Gerät.

Zuhause kann im Vorfeld und während des Pollenfluges etliches getan werden. Vermehrtes Wischen und Saugen mit einem speziellen Filter beseitigen im Haushalt herumwirbelnde Pollen. Im Handel sind spezielle Allergiker-Staubsauger erhältlich. Den Filterwechsel nicht selbst vornehmen. Empfehlenswert sind elektrostatische Tücher zum Wischen. Schutzgitter für die Fenster sind ratsam und früh im Jahr anzubringen. Ein unbedenkliches Lüften ist somit möglich. Die Bettwäsche sollte vermehrt gewechselt werden.

Wäsche während des Pollenfluges nicht draußen trocknen lassen. Abendliches Duschen und Haare waschen hilft, so dass man pollenfrei ins Bett geht.

Vorsorge beim Autofahren

Durch die Lüftung zieht es beim Autofahren die Pollen in den Fahrerraum, es wird höchst unangenehm und kann zu einer mangelnden Konzentration beim Autofahren führen. Für dieses Problem gibt es spezielle Pollenfilter, welche regelmäßig auszutauschen sind.

Was tun, wenn präventive Maßnahmen nicht mehr helfen?

Homöopathische Mittel sind eine Alternative zur Schulmedizin. Die Apotheken sowie homöopatische und naturheilkundliche Praxen beraten gerne. In Form von Tabletten, Tropfen oder Globuli ist manches Kraut gewachsen. Nasentropfen helfen die Nasenschleimhäute abschwellen zu lassen.

Alternativ, oder wenn gar nichts mehr hilft, helfen die altbewährten rezeptfreien Antihistaminika. Diese können kurzzeitig oder durchgehend während der Pollensaison genommen werden. Antihistaminika können müde machen. Es empfiehlt sich den Arzt oder die Apotheke darauf anzusprechen.

Zu guter Letzt, als letztes Mittel, helfen verschreibungspflichtige kortisonhaltige Präparate.

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