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Gereizte Haut durch Mundschutzmasken? Das können Sie tun

wiesner@symptoma.com' von Annemarie Posted on 25.05.2020 06:0829.06.2020 15:10

In der derzeitigen Coronakrise ist das Tragen von Gesichtsmasken in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln Pflicht. Dies kann jedoch Ausschläge und Hautreizungen im Gesicht hervorrufen. Die Hautärztin Dr. Dawn Davis von der US-amerikanischen Mayo Clinic hat kürzlich einige Empfehlungen veröffentlich, wie solche Beschwerden behandelt und ihnen sogar vorgebeugt werden kann.

Wenn Masken die Gesichtshaut irritieren

Menschen mit sensibler Haut können unter Irritationen leiden, wenn sie des Öfteren Mundschutzmasken tragen. Meist handelt es sich bei den betroffenen Gesichtspartien um die Nasenbrücke, den unteren Teil des Kinns und die Region hinter den Ohren. Dort kann die Maske gerne mal „scheuern“ und die Haut reizen. Dies ist vor allem der Fall, wenn die Maske lange Zeit getragen wird oder sehr eng sitzt. Zu locker sollte der Schutz nicht getragen werden, er sollte jedoch auch nicht schmerzhaft einschneiden. Auch Personen mit Hauterkrankungen wie Akne, Rosazea oder Schuppenflechte sind besonders gefährdet, wenn es um Irritationen geht. Die Dermatologin Dr. Dawn Davis hat in einem aktuellen Beitrag erläutert, wie man solche Hautbeschwerden verhindern bzw. therapieren kann.

Richtig pflegen

Dr. Davis rät zu einer Salbe mit Zinkoxid, da der Wirkstoff stark entzündungshemmend wirkt. Bei Hautreizungen kann eine dünne Schicht auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden. Die Salbe kann auch vor dem Tragen der Maske als präventiver Schutz dienen, da die Reibung verringert wird. Auf den Schutz der Maske hat dies keinen Einfluss.
Darüber hinaus sollte das Gesicht zwei Mal täglich mit einem milden Waschgel gewaschen und sanft abgetupft werden. Danach sollte eine hypoallergene Feuchtigkeitscreme verwendet werden, am besten in zwei Schichten. Dies beugt Reizungen vor und sorgt dafür, dass die Haut besser für die Reibung der Maske gewappnet ist.

Befeuchtung mit Essig

Um bereits bestehende Hautirritationen können laut Dr. Davis abgemildert werden, indem man einen Teelöffel Essig in eine kleine Schüssel voll warmem Wasser gibt. Anschließend tunkt man einen Waschlappen in die Schüssel und legt den getränkten Lappen für etwa 15 Minuten auf die betroffenen Hautstellen. Dies sorgt für ideale Befeuchtung. Für ideale Ergebnisse sollte man die Prozedur zwei- bis dreimal täglich wiederholen.

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