Vitamin D: Ein unterschätzter Vitalstoff


Nur duch gesunde Ernährung reicht die Versorgung mit Vitamin D leider nicht aus. Wir zeigen Ihnen was Sie gegen einen Vitamin-D-Mangel tun können und wie Sie Mangelerscheinungen überhaupt erkennen können. 

Langsam aber sicher nähert sich der Winter und die Tage werden immer kürzer. So ist für uns die Möglichkeit Vitamin D durch Sonne zu tanken immer geringer. Viele Menschen glauben ihre Versorgung mit Vitamin D könnte durch die Ernährung aufgenommen werden wie z.B. durch Milchprodukte, Eier und Lachs. Das wäre zwar eine gute Auswahl, reicht aber leider nicht aus. Die Sonne ist und bleibt der wichtigste Vitamin D Lieferant.

Wir benötigen Vitamin D für ein gesundes Leben

Vitamin D ist ein Nährstoff, den wir für Knochen, Haut und unser geistiges Wohlbefinden brauchen. Es ist an tausenden von Regulierungsvorgängen des menschlichen Körpers beteiligt. Außerdem wird durch einen Vitamin-D-Mangel das Krankheitsrisiko erheblich erhöht. Bis vor einigen Jahren war man noch überzeugt, dass die aktive Form des Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichtes ausschließlich unter Mitwirkung der Leber, der Nieren und der Haut gebildet wird.

Doch der amerikanische Forscher Prof. Michael F. Holick, Professor für Medizin, Dermatologie, Physiologie und Biophysik sowie Entdecker der aktiven Form von Vitamin D bewies, dass offenbar jede Körperzelle die Fähigkeit habe, aktives Vitamin D zu bilden.

Forschungen bestätigen die Wichtigkeit von Vitamin D

Laut Professor Holick soll das aktive Vitamin D nicht nur Erkältungen und Knochenerkrankungen wie Osteoporose vorbeugen, sondern auch das für Krebs typische ungesunde Zellwachstum verhindern. Nach Aussagen der Cedric Garland University of California in San Diego ist Vitamin D grundlegend an der Entstehung von Tumorerkrankungen beteiligt.

Besonders in Deutschland und anderen Ländern wo sich die Sonne leider nicht so oft zeigt, leiden viele Menschen an einem Vitamin-D-Mangel. Den meisten Menschen ist jedoch der gesundheitliche Aspekt des Sonnenlichtes überhaupt nicht bewusst, obwohl Vitamin D wohl der am meisten unterbewertete Vitalstoff überhaupt ist.

Über den Winter Vitamin D sammeln

Glücklicherweise kann der menschliche Körper Vitamin D über den Sommer sozusagen speichern und für den langen Winter verwenden. Das geht aber natürlich nur wenn man im Sommer regelmäßig für ca. 30 Minuten täglich in der Sonne war und zwar ohne Sonnenschutzmittel. Sonnenschutzmittel mit geringem Lichtschutzfaktor können die Produktion von Vitamin D schon stark beeinträchtigen. Lichtschutzfaktoren um die 15 blockieren die Produktion gar bis zu 100 Prozent.

Anzeichen eines Vitamin-D-Mangels 

Um einen Vitamin-D-Mangel rechtzeitig erkennen zu können, sollten sie auf folgende Symptome achten: Schmerzen in den Knochen und Gliedern vor allem im Winter. Übergewicht kann auch ein Grund dafür sein, da ein hoher Anteil an Körperfett Einfluss auf den Vitamin D Spiegel im Blut hat. Starkes schwitzen am Kopf kann auch auf einen Vitamin D Mangel hinweisen und Leute mit einer Glutenunverträglichkeiten oder chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden eher an einem Vitamin-D-Mangel.

Vitamin-D-Mangel vorbeugen

Experten empfehlen eine vernünftige Zeit in der Sonne zu verbringen. Dabei ist es wichtig, dass Vitamin D nur ohne Sonnenschutzcreme gebildet wird. Sollten sie nach 30 Minuten ohne Schutz bereits einen leichten Sonnenbrand bekommen, dann halten Sie sich 10-15 Minuten in der Sonne auf und tragen anschließend den Sonnenschutz auf. Man sollte auch darauf achten, dass besonders viele Körperteile der Sonne ausgesetzt sind. Am besten werden Sie an sonnigen Tagen zwischen 10 Uhr morgens und 15 Uhr Nachmittag mit Vitamin D versorgt.

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