Michael Jackson: Leibarzt verrät intime Details über Beziehung zum Superstars


gerichtDer frühere Leibarzt des verstorbenen „King of Pop“, Michael Jackson, kam wegen guter Führung schon nach zwei Jahren wieder aus dem Gefängnis frei. In einem ersten Interview verriet der Mediziner intime Details über seine Beziehung zu Michael Jackson.

Mit Spannung war damals der Prozess um den Leibarzt von Michael Jackson erwartet worden. Er musste für vier Jahre im Gefängnis. Jetzt ist Conrad Murray wieder auf freiem Fuß. In seinem ersten Interview nach der Haftentlassung spricht er in einem Interview mit „Mail of Sunday“ über seine enge Beziehung zu Michael Jackson und verrät zudem noch intime Details.

Kurz vor Ende seines Lebens in tiefer Krise

Auf die Frage wie eng sein Verhältnis zu Michael Jackson gewesen war antwortete der Mediziner kurz und knapp: „Ich hielt jeden Abend seinen Penis, um ihm einen Katheter einzuführen, weil er in der Nacht inkontinent war“. Außerdem machte der King of Pop zuletzt einen sehr verwirrten Eindruck. So verbat er seiner Haushälterin seine schmutzige Unterwäsche zu waschen, aus Angst, sie würde die schmutzigen Unterhosen stehlen.

Kurz vor Ende seines Lebens soll sich Michael Jackson in einer sehr tiefen Krise befunden haben, so der Leibarzt des Sängers weiter, Michael war nur noch voller Panik und Elend. „Letztendlich war er ein gebrochener Mann“, wird der Mediziner weiter zitiert. Der Arzt versuchte dem Sänger zu schützen, stattdessen wurde er aber mit ihm hineingezogen, so der Arzt.

Zulassung in Kalifornien und Texas entzogen

Im November des Jahres 2011 wurde der Mediziner wegen fahrlässiger Tötung zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt. Wegen guter Führung wurde Murray bereits nach zwei Jahren wieder entlassen. Dies ist im Bundesstaat Kalifornien so üblich, weil die Gefängnisse hoffnungslos überfüllt sind.

Die Behörden von Kalifornien hatten im Laufe des Verfahrens dem Arzt seine Zulassung als Kardiologen entzogen. Auch in Texas, wo er sich um Michael Jackson kümmerte, darf er nicht mehr als Kardiologe arbeiten. Bevor er der Leibarzt für den King of Pop wurde, galt Murray als Herzspezialist mit Zulassung in mehreren Bundesstaaten.

Arzt sollte Jackson fit machen für Konzertreihe

Frühere Patienten beschrieben den Mediziner als fürsorglich, gewissenhaft und warmherzig. Murray und Jackson lernten sich 2006 in Las Vegas kennen. Der Arzt behandelte zum damaligen Zeitpunkt eines der Kinder des Sängers. Drei Jahre später, 2009, folgte er dem Sänger dann nach Los Angeles.

Dort sollte der Arzt den Superstar für eine bevorstehende Konzertreihe in London fit machen und außerdem auf Jacksons Gesundheit achten. Doch nur wenige Wochen später, am 25 Juni desselben Jahres starb Jackson, dem Autopsiebericht zu folge an akuter Vergiftung durch Propofol.

Arzt plädierte auf nicht schuldig

Dieses Mittel wird normalerweise in Krankenhäusern vor einer Operation gespritzt und erfordert zudem die ständige Überwachung des Patienten. Der Mediziner geriet relativ schnell ins Visier der Ermittlungen. In Polizeiverhören räumte er ein, Jackson regelmäßig dieses Mittel verabreicht zu haben.

Im Verfahren plädierte der Arzt auf „nicht schuldig“ und hat seit diesem Zeitpunkt auch jede Schuld von sich gewiesen. Der Prozess dauerte etwa sechs Wochen, in dem diverse Zeugen gehört worden. Die Geschworenen fällten denn Schuldspruch und der Richter Michael Pastor verhängte daraufhin die Höchststrafe von vier Jahren.

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