Warum Sie den Herbst über Kürbis genießen sollten

Der Herbst hat begonnen und damit auch die Kürbissaison. Das herbstliche Fruchtgemüse verzaubert allerdings nicht nur den Gaumen, sondern bringt auch viele gesundheitlichen Vorteile. Kürbis ist kalorienarm und enthält viele Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Dadurch regt er die Verdauung an und stärkt das Immunsystem für die kühleren Tage. In der Küche lassen sich Kürbisse sehr vielseitig einsetzen, da sie mild im Geschmack sind und mit den passenden Gewürzen von süß bis pikant in jedes Gericht integrieren lassen.

Kürbisse sind wahre Allround-Talente

Das Bundeszentrum für Ernährung berichtet, dass kaum ein anderes Fruchtgemüse so flexibel einsetzbar ist wie der Kürbis. Kürbisse haben einen milden Eigengeschmack und können mit entsprechender Würze zu einem echten Gaumenschmaus werden. Pikante Gerichte mit Kürbis werden mit Chili, Curry, Knoblauch, Balsamico, Ingwer und Zwiebel besonders schmackhaft. Süße Mahlzeiten werden am besten mit Ananas, Äpfeln, Orangen, Honig, Fruchtsäften oder Zimt ergänzt.

Die beliebtesten Kürbisgerichte

Am allermeisten freuen sich Fans des Fruchtgemüses wohl jährlich auf eine frische heiße Kürbissuppe. Diese kann aus diversen Sorten zubereitet werden, Rezeptvariationen gibt es zudem unzählige. Empfehlenswert sind jedoch auch Gebackene Kürbisspalten vom Blech mit Saisongemüse, dazu kann ein leckerer Dip serviert werden. Auch Kürbisspaghetti oder -püree sind ein Leckerbissen. Als Kartoffelersatz schmeckt der Kürbis allerdings auch im Gratin, der Lasagne oder dem Risotto deliziös. In kleinen Stücken in Öl geschmort ist er zudem eine herrliche Abwechslung im Salat. Darüber hinaus kann Kürbis auch zu Kompott, Marmelade, Pudding oder Kuchen verarbeitet, oder süß-sauer eingelegt werden. In einem hübschen Glas verpackt eignet er sich so auch als perfektes kleines Herbst-Mitbringsel.

Auch die Kerne können verwertet werden

Die Kerne aus dem Kürbis können getrocknet werden und dann roh oder geröstet als knackiger Snack dienen. Auch Müslis, Salate und Suppen lassen sich damit aufpeppen. Kürbiskerne bestehen zu etwa 40 Prozent aus Kürbiskernöl. Dieses hat einen intensiv nussigen Geschmack und ist ideal geeignet für Salate, Soßen, Suppen und Süßspeisen. Es sollte jedoch niemals zu stark erhitzt werden, da die wertvollen ungesättigten Fettsäuren sonst zerstört werden.

Superfood Hokkaido

Ernährungsphysiologisch müssen sich Kürbisse auch keinesfalls verstecken. 100 Gramm Kürbisfleisch haben im Durchschnitt gerade einmal 24 Kilokalorien und sind damit recht energiearm. Wenn es um die Nährstoffe geht, gibt es aber durchaus Unterschiede zwischen den einzelnen Sorten. Eine ältere Studie berichtet von einer zwei- bis siebenfach höheren Nährstoffdichte in der Sorte Hokkaido, verglichen mit anderen Kürbisarten. Speziell Vitamin C und Carotinoide sind im Hokkaido stark vertreten. Mit etwa 30 Milligramm Vitamin C pro Kürbis enthält die Sorte Hokkaido drei Mal so viel wie andere beliebte Sorten.
Vor einigen Wochen wurde außerdem eine neue Studie aus den USA veröffentlicht. Diese hatte im Rahmen von Experimenten mit Ratten erkannt, dass der Verzehr von Kürbis den Blutdruck um 20 Prozent senkt. Um von dem Effekt zu profitieren, müssten Personen zwischen 150 und 200 Gramm Kürbisfleisch und 30 bis 40 Gramm Kürbiskerne am Tag konsumieren.

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