• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
KrankheitenNewsRatgeber

Ständig müde? Die Schilddrüse kann schuld sein

wiesner@symptoma.com' von Annemarie Posted on 22.05.2019 18:0429.06.2020 15:17

Häufig deutet wiederholt auftretende Müdigkeit auf Probleme mit der Schilddrüse hin. Bei einer Erkrankung des schmetterlingsförmigen Organs gerät der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Unter einer Schilddrüsenunterfunktion leidet neben dem Körper aber auch die Psyche. Wurde die Erkrankung diagnostiziert können entsprechende Therapien ein normales Leben ermöglichen.

Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter

Während nur zwischen 0,1 und 0,2 Prozent aller Männer an einer Schilddrüsenunterfunktion leiden, sind es bei den Frauen laut dem Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) mehr als 2 Prozent. Eine Diagnose wird in den meisten Fällen erst zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr gestellt. Dies liegt vor allem daran, dass die Erkrankungswahrscheinlichkeit mit der Lebensdauer steigt.

Stoffwechsel wird lahmgelegt

Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind vielseitig. Am häufigsten treten Haarausfall, Gewichtszunahme, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen auf. Auch chronische Müdigkeit und ein andauerndes Kältegefühl sind keine Seltenheit.
In der Schilddrüse werden Hormone produziert, die für das Zellwachstum und den Stoffwechsel essenziell sind. Bei einer Unterfunktion werden weniger Hormone gebildet als für den Körper notwendig sind – was sich auf den gesamten Stoffwechsel negativ auswirkt.

Beschwerden schwer deutbar

In vielen Fällen sind die Symptome sehr unspezifisch, sodass eine Diagnose oft erst spät erfolgt. Laut Markus Quante, Facharzt für innere Medizin und niedergelassener Hausarzt in Münster, klagen viele Personen über eine nachlassende Leistungsfähigkeit und fehlenden Antrieb, sowie Konzentrationsschwierigkeiten, Verdauungsprobleme, brüchige Haare und Fingernägel. Auch depressive Verstimmungen gehören oft zum Alltag Betroffener. Scheinbar grundlose Gefühlsausbrüche mit Tränen und Hilflosigkeit treten gehäuft auf.

Nur der Arzt kann weiterhelfen

Dem Gesundheitsexperten zufolge sollte ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Symptome über mehrere Wochen andauern und noch andere Beschwerden hinzukommen. Nur ein Mediziner kann untersuchen, ob die Ursache in der Schilddrüse liegt.
Die unspezifischen, nicht aussagekräftigen Symptome sind leider nicht ausreichend. Es ist immer eine Laboranalyse notwendig, sowie ein Ultraschall, um die Funktion der Schilddrüse überprüfen und eventuelle Veränderungen in Größe oder Struktur feststellen zu können.

Hashimoto- Thyreoditis zersetzt die Schilddrüse

Eine weitere mögliche Erkrankung der Schilddrüse ist die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis. Dabei handelt es sich um die häufigste Autoimmunerkrankung weltweit. Sie zerstört das Schilddrüsengewebe und setzt die Schilddrüse am Ende komplett außer Betrieb. In vielen Fällen geht Hashimoto-Thyreoiditis mit anderen Autoimmunerkrankungen einher, darunter Diabetes Typ 1, der Weißfleckenkrankheit und Zöliakie. Wird Hashimoto-Thyreoiditis frühzeitig erkannt, ist sie mittlerweile gut behandelbar.
Dies war bei der 40 Jahre alten Patientin Alexandra Burmeister jedoch leider nicht der Fall: Ärzte konnten von ihren Beschwerden nicht auf die Autoimmunerkrankung schließen. Die Frau aus Hamburg klagte über zunehmende Angst- und Panikattacken, sowie Stimmungsschwankungen. Erst nach sieben Jahren erkannte eine Hausärztin dank eines Ultraschalls das Problem in der Schilddrüse. Diese war zu diesem Zeitpunkt bereits nur noch sechs Millimeter groß – viel zu klein.

Schilddrüsenunterfunktion ist behandelbar

Durch die Verabreichung von L-Thyroxin-Tabletten können die nicht oder zu wenig produzierten Schilddrüsenhormone ersetzt werden. Die Therapie muss fast immer ein Leben lang erfolgen. Eine Fehldiagnose sollte deshalb keinesfalls erfolgen, wenn es um die Schilddrüse geht. Idealerweise klären Betroffene unklare Laborwerte nochmals mit einem erfahrenen Endokrinologen ab. Eine Schilddrüsenunterfunktion sollte allerdings keinesfalls unbehandelt bleiben, denn dies legt den gesamten Stoffwechsel lahm.

Ständig müde? Die Schilddrüse kann schuld sein

Vorheriger Artikel

So geben Sie Darmkrebs keine Chance
Ständig müde? Die Schilddrüse kann schuld sein

Nächster Artikel

Darum schadet Alkohol während der Periode
Auch interessant
Das Ende der Corona-Pandemie: Ist es wirklich schon soweit?
Das Ende der Corona-Pandemie: Ist es wirklich schon soweit?
Posted on 22.10.2021 05:5921.10.2021 08:53
Kann Vitamin D vor Krebs schützen?
Kann Vitamin D vor Krebs schützen?
Posted on 16.06.2020 05:5515.06.2020 16:58
Lungenerkrankungen: Naturstoff gegen multiresistente Keime optimiert
Lungenerkrankungen: Naturstoff gegen multiresistente Keime optimiert
Posted on 14.02.2023 05:5810.02.2023 15:53
Krätze trotz Kontaktbeschränkungen weiter auf dem Vormarsch
Krätze trotz Kontaktbeschränkungen weiter auf dem Vormarsch
Posted on 10.04.2021 13:4212.04.2021 12:22
Manuka-Honig: Was steckt hinter dem vermeintlichen Wundermittel?
Manuka-Honig: Was steckt hinter dem vermeintlichen Wundermittel?
Posted on 29.09.2021 06:0527.09.2021 09:44
Empfehlung: Obst und Gemüse unbedingt mit Schale essen!
Empfehlung: Obst und Gemüse unbedingt mit Schale essen!
Posted on 08.02.2021 13:1908.02.2021 18:03

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum