Rückenschmerzen: Massagen helfen meistens nur kurz


Eine Massage kann besonders bei Rückenschmerzen etwas sehr schmerzlinderndes sein. Halten die Rückenschmerzen aber über längere Zeit an, sollte ein Mediziner hinzugezogen werden. Die Schmerzen können auch auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten.

Eine Rückenmassage vom Fachmann kann so manches Rückenleiden für kurze Zeit vergessen machen. Halten die Schmerzen im Rückenbereich allerdings über einen längeren Zeitraum weiter an, sollte man einen Mediziner aufsuchen. Es könnte sich unter Umständen um Warnsignale für einen Bandscheibenvorfall handeln.

Halten die Rückenschmerzen länger als sieben Tage an, sollte man spätestens dann erwägen einen Mediziner hinzuzuziehen, als sich selbst eine Massage zu verordnen. Denn lang anhaltende Schmerzen im Rückenereich können Warnsignale für ernsthafte medizinische Verletzungen wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall sein.

Rückenschmerzen sind meist muskulär bedingt

Druck auf die falschen Stellen im Rücken wie zum Beispiel durch eine Massagen oder auch einen Massagesessel können die Rückemschmerzen noch verstärken. Rückenexperten betonen aber immer wieder: „Man muss nicht bei jedem Wehwehchen einen Mediziner konsoltieren.“

Weil Schmerzen im Rückenbereich bei den meisten Menschen vor allem durch muskuläre Probleme hervorgerufen werden und nicht gleich einen Bandscheibenvorfall bedeuten müssen, können selbst verordnete Massagen in vielen Fällen eine deutliche Linderung versprechen.

Übergewicht können Rückenschmerzen begünstigen

Allerdings helfen Massagen nicht auf Dauer gegen Schmerzen im Rückenbereich, sondern nur für einen kurzen Augenblick. Um die Probleme mit den Rückenschmerzen auf lange Sicht in den Griff zu bekommen, empfehlen Experten immer wieder sich zu bewegen. Mal mit dem Fahrrad statt dem Auto zur Arbeit fahren oder auch einmal die Treppe statt des Fahrstuhls benutzen.

Am besten ist allerdings Prävention, also nicht erst etwas zu tun, wenn die Schmerzen eh schon da sind, sondern zum Beispiel mit Bewegung und einem rückengerechtem Umfeld vorzubeugen. Außerdem raten Rückenexperten, durch gesunde Ernährung ein normales Gewicht zu erzielen. Denn auch ein zu hohes Gewicht kann ganz schnell zu Rückenbeschwerden führen.

Viele Bandscheibenvorfälle werden per Zufall entdeckt

Viele Bandscheibenvorfälle haben keine Symptome und bedürfen dann auch keiner Behandlung durch einen Mediziner. Bei alten gesunden Menschen werden in mehr als 60 Prozent Bandscheibenvorfälle eher zufällig entdeckt.

Aus diesem Grund ist darum auch es sehr wichtig, vor einer entsprechenden Therapie festzustellen, ob sich die aktuellen Beschwerden des Patienten durch die betroffene Bandscheibe erklären lassen.

Typische Bandscheibenvorfälle beginnen mit Rückenschmerzen und strahlen dann wenig später in Arme und Beine aus. Je nach Schwere des Bandscheibenvorfalls kann es auch zu einem Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen kommen.

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