Cortisol-Stress schwächt den Körper: Äpfel sollen helfen


Zuviel Cortisol im Köper bringt Probleme mit den Kochen. Warum das so ist und was dagegen hilft.

Medikamente mit hohen Dosen an Kortison

Medikamente mit hohen Dosen an Kortison, können Probleme mit den Knochen hervorrufen. Kortison wird im Köper zu Cortisol umgewandelt. Dort hemmt es Entzündugen, bei allergischem Asthma etwa oder Rheuma. Der Nachteil ist das es leider auch den Knochenaufbau stört. Auch der Körper selbst produziert Cortisol und das ganz ohne  Einnahme jeglicher Tabletten. Leider passiert dies auch schon in der Kindheit, wenn die Knochen noch wachsen.

Studie der Ernährungswissenschaftler der Universität Bonn

Die Ernährungswissenschaftler der Universität Bonn maßen bei 88 Mädchen und 87 Jungen den Cortisol-Spiegel und die Dichte der Knochen im Unterarm. Die Mädchen und Jungen waren zwischen 6 und 18 Jahren alt. Sie waren völlig gesund, weder zu dünn noch zu dick. Keines der Kinder hatte übrigens einen bedenklich hohen Cortisolwert. Aber diejenigen, die mehr von dem Stoff im Körper hatten, hatten trotzdem die fragileren Knochen. Schon bei natürlichen Schwankungen war ein deutlicher Effekt zu erkennen.

Was ist Cortisol genau?

Cortisol ist bekannt als das Stresshormon. Es sorgt dafür das man im Notfall schnell Zucker ins Blut bekommt. Es drosselt nicht nur Entzündungen und das Immunsystem, sondern auch  die Funktion der Osteoblasten, der Zellen, die für die Erneuerung von Knochen verantwortlich sind . Cortisol ist das körpereigene aktive Cortison und schützt den Körper vor den negativen Folgen von starkem Stress und sorgt für eine sinnvolle Anpassung an aktuelle Umweltbedingungen.

Was kann man für die Knochen tun?

Ernährungswissenschaftler empfehlen schon Kindern viel Obst und Gemüse zu essen. Besonders Äpfel, Bananen oder Kartoffeln helfen. Wenn der Körper Säure produziert, steigt der Cortisolspiegel an. Auch wenn Obst und Gemüse oft sauer schmeckt, wirkt es aber basisch. Die Säureproduktion und der Cortisolspiegel sinken. Zumindest bei Erwachsenen deuten Studien darauf hin. Ob es bei Kindern auch funktioniert, wollen die Forscher aus Bonn in einer ihrer nächsten Studien untersuchen.

 

 

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