Krebsforschung: Speichel von Zecken könnte helfen Krebs zu bekämpfen


Zecken könnten innerhalb einer Nacht ihren Ruf als Schädlinge ändern, denn wenn es der Wahrheit entspricht, was Forscher jetzt herausgefunden haben, dass der Speichel der Zecken dabei helfen kann die Krankheit Krebs zu bekämpfen.

Zecken haben in fast allen Fällen zu Recht bei den meisten Menschen einen schlechten Ruf– immerhin übertragen die kleinen Tiere tödliche Krankheiten. Womöglich können die gefährlichen Tiere aber auch Leben retten, indem die Zecken gegen Krebs helfen.

Bei dem Gedanken an Zecken läuft es vielen Menschen eiskalt den Rücken runter. Kein Wunder, denn wenn die kleinen Tiere mit Bakterien oder Viren infiziert sind, kann ein eigentlich harmloser Zeckenstich für einen Menschen schnell lebensbedrohlich werden.

Interessantes Molekül im Speichel entdeckt

Zu den bekanntesten Krankheiten, die Zecken unter anderem übertragen können, zählen Borreliose und die virale Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME.

Doch womöglich haben die kleinen Tiere auch eine überaus positive Seite. Das berichten Wissenschaftler vom Butantan Institut in der Stadt São Paulo. Sie haben im Speichel von Zecken ein interessantes Molekül gefunden, das bösartige Zellen abtötet und damit bei der Bekämpfung von den unterschiedlichsten Krebsformen nützlich sein könnte.

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