Unerfüllter Kinderwunsch auf Grund von E-Zigaretten?

Während eines Experiments mit Mäusen zeichnete sich ab, dass E-Zigaretten die Fruchtbarkeit bei Frauen einschränken könnte. Die neue Studie der University of North Carolina deckte auf, dass E-Zigaretten eine Gefahr für die Fortpflanzungsfähigkeit darstellen könnten. Die Untersuchungsergebnisse wurden in der englischsprachigen Fachzeitung „Journal of the Endocrine Society“ veröffentlicht.

Konsequenzen gelten potenziell auch für Menschen

Bei den Tierversuchen kristallisierte sich heraus, dass der Dampf von E-Zigaretten die Dauer der Schwangerschaft ausdehnte und der Nachwuchs darüber hinaus in einer schlechteren gesundheitlichen Verfassung war. Die Mäusebabys wuchsen außerdem langsamer. Die Laborstudie zeigte, dass der Dampf elektronischer Zigaretten die Fruchtbarkeit der weiblichen Nagetiere negativ beeinflusste. Laut den Wissenschaftlern könnten die Ergebnisse auch beim Menschen valide sein. Mäuse werden auf Grund der biologischen Ähnlichkeit zum Menschen gewöhnlich als vormenschliche Versuchsobjekte benutzt. Die Fortpflanzungsfähigkeit von Männern wird offenbar ebenfalls beeinträchtigt.

Dampf von E-Zigaretten schadet der Fruchtbarkeit

Bei den Mäusen, die dem Dampf von E-Zigaretten ausgesetzt waren, dauerte es drei bis vier Tage länger, bis sich ein befruchteter Embryo in der Gebärmutter festsetzte. Somit war es für die betroffenen Nagetiere schwieriger schwanger zu werden als unter anderen Umständen. Der Nachwuchs der Mäuse wies zudem eine Stoffwechselstörung und ein höheres Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes auf. Die Konfrontation mit den Chemikalien der E-Zigaretten sorgte darüber hinaus dafür, dass die Babys mit 8,5 Monaten weniger Gewicht zugelegt hatten als der Vergleichsnachwuchs ohne Kontakt mit dem Dampf von E-Zigaretten.
Die Benutzung von E-Zigaretten vor der Schwangerschaft kann die Einnistung eines befruchteten Embryos in die Gebärmutter somit stark verzögern, wodurch die Fortpflanzungsfähigkeit eingeschränkt wird. Das Rauchen von E-Zigaretten während der Schwangerschaft hat zudem langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit des wachsenden Fötus und den Stoffwechsel der weiblichen Nachkommen. Dies ist der aktuelle Stand bei Mäusen. Ob diese Beeinträchtigungen auch für den Menschen gelten, bleibt abzuwarten.

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