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Wissenschaftler weisen Krebs bei 3200 Jahre alten Menschen-Skelet nach

von redaktion Posted on 18.03.2014 21:3819.03.2014 08:38

Krebs ist doch keine Erkrankung der Neuzeit, zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler die ein 3200 Jahre altes Skelett untersucht haben und an ihm schon Spuren von Krebs entdecken konnten. Nach Abgaben der Wissenschaftler war das Skelett übersät mit Anzeichen von der Krankheit Krebs.

Zu einem der wichtigsten Funde in der Medizingeschichte kam es wohlmöglich im Sudan. Wissenschaftler haben im Sudan ein etwa 3200 Jahre altes Skelett entdeckt, das Krebs- Metastasen aufwies. In so alten Knochen werden in der Regel nur sehr selten Formen von Krebs nachgewiesen, hieß es in einem aktuellen Bericht.

Damit ist das 3200 Jahre alte Skelett das älteste bis jetzt gefundene Skelett, in dem sich Spuren der Krankheit Krebs befanden, so die Wissenschaftler in ihrem Bericht weiter. Bei dem Skelett soll es sich um einen etwa 25 bis 35 Jahre alten Mann gehandelt haben. Gefunden wurde das Skelett bereits vor einem Jahr in einem Grab am Nil von der österreichischen Wissenschaftlerin Michaela Binder.

Knochen gezeichnet von der Krankheit Krebs

In der heutigen Zeit ist Krebs mittlerweile einer der häufigsten Todesursachen überhaupt, was auch mit der gestiegenen Lebenserwartung der Menschheit zu tun hat. Doch in so alten Knochen konnte Krebs bis jetzt nur sehr selten nachgewiesen werden. Daher ist die Wissenschaft davon ausgegangen, dass Krebs auf die zeitgenössische Lebensweise zurückzuführen ist.

Doch nach der Analyse des Skeletts sind die Forscher zu der Überzeugung gekommen, dass die Verletzungen an den Knochen nur Krebs verursacht haben kann. Der neue Fund könnte daher unter Umständen helfen, die fast unbekannte Gesichte der Krankheit Krebs besser zu verstehen, heißt es von den Forschern.

Nicht klar ob der Mann an Krebs gestorben ist

Dem Bericht zufolge, der erstmals in dem Fachmagazin „PLOS One“ erschien, war das junge historische Opfer übersät von Wucherungen der Krankheit. Metastasen fanden die Wissenschaftler auf den Schlüsselbeinen, Schulterblättern, Halswirbeln, Rippen, Armen, Becken- und Hüftknochen. Aber ob der junge Mann an Krebs gestorben ist, ist genauso ungewiss wie der Grund der Erkrankung.

Wie es zum Abschluss des Berichtes heißt, wurde das Skelett in Amara, 750 Kilometer südlich der sudanesischen Hauptstadt Khartum gefunden.

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