Pharma-Unternehmen stehen im Verdacht die Cannabis-Legalisierung zu blockieren


Cannabis wird in der Bevölkerung mit süchtig machenden Drogen gleichgesetzt, dabei kann Cannabis sehr viel mehr. So kann es helfen, Leiden von bestimmten Krankheiten besser zu ertragen. Zudem wird sie auch bei Depressionen eingesetzt. Aber US- amerikanische Pharmaunternehmen versuchen die Legalisierung zu verhindern, aus Angst um ihre Absatzzahlen von Schmerzmitteln.

Es gibt noch viele Krankheiten die noch nicht heilbar, sondern nur behandelbar sind, dazu zählen Krebs, HIV oder Multiple Sklerose. Besonders Cannabis kann Betroffenen helfen, ihre Leiden besser zu ertragen. Doch die Hinweise verdichten sich, dass die Pharmaindustrie versucht, die Legalisierung zu verhindern.

Auf die Frage ob Cannabis legalisiert werden sollte, sagen Befürworter: Es ist eine gute Medizin, sie kann Schmerzen lindern und den Appetit anregen und auch die Stimmung aufhellen. Daher ist Cannabis als Medizin schon in mehreren US- Bundesstaaten zugelassen.

Legalisierung soll verhindert werden

Legal erlaubt ist zudem das Kiffen in den Bundesstaaten Washington und Colorado. Auch in Deutschland könnte Cannabis bald legalisiert werden: Cannabis wird hier zur Schmerztherapie eingesetzt, das Kölner Verwaltungsgericht entschied sogar, dass Kranke die Pflanze zum Eigenbedarf anbauen dürfen.

Doch es gibt auch immer mehr Hinweise darauf, dass Pharmaindustrie in den USA versucht die Legalisierung von Cannabis zu verhindern, da sie um den Absatz ihrer Schmerzmittel bangt. Nicht umsonst erhalten US- amerikanische Unternehmen wie das CADCA oder „Partnership for Drug-free Kids“ einen beachtlichen Anteil ihres Budgets von Opiat- Herstellern und anderen Pharmaherstellern.

Opiat- Hersteller zahlen viel Geld

Die Organisationen, wenn wundert es, engagieren sich gegen jede Form der Cannabis- Legalisierung. Kritiker werfen der Organisation allerdings vor, sich beim Kampf gegen die Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Opiaten sehr zurückzuhalten.

Zudem legt die Zeitschrift „The Nation“ ein vertrauliches Dokument vor, aus dem zweifelsfrei hervor geht, dass zu den größten Geldgebern der „Partnership for Drug-free Kids“ die Opiat- Hersteller Purdue Pharma und Abott Laboratories gehören.

Viel Geld von Pharmaherstellern

Auch CADCA bezieht dem aktuellen Bericht zufolge Geld von Medikamentenhersteller Purdue Pharma, Alkermes, Janssen Pharmaceutical und Pfizer. An der Erforschung von Cannabis habe die Pharmaindustrie nur wenig Interesse, denn Pflanzeninhaltsstoffe sind nun mal leider nicht patentierbar.

Cannabis wird als Medikament bei Krankheiten wie Multiple Sklerose, Übelkeit, Erbrechen und Kachexie verabreicht. Aber auch in der Schmerztherapie findet Cannabis immer mehr Anwendung. Bei verschiedenen Krebsformen und Depressionen findet Cannabis ebenso Anwendung.

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