Lungenentzündung: Viele unterschätzen die Gefahr


500.000 Menschen erkranken pro Jahr an einer Lungenentzündung. Die meisten Menschen unterschätzen die Gefahr. Daher kommt es zu 20.000 Todesfällen pro Jahr. Besonders ältere und chronisch kranke Menschen sind davon betroffen.

Wenn man nicht aufpasst kann eine Erkältung auch zu einer Lungenentzündung führen. In Deutschland erkranken pro Jahr etwa 500.000 Menschen an einer Lungenentzündung. 20.000 von ihnen überleben die Lungenentzündung nicht. In einigen Fällen wird die Lungenentzündung auch erst zu spät erkannt. Daher nimmt die Erkrankung auch öfter einen tödlichen Verlauf, besonders oft sind ältere Menschen betroffen.

Menschen ab 65 besonders gefährdet

Lungenentzündungen muss man ähnlich wie den Herzinfarkt oder den Schlaganfall zu den Volkskrankheiten zählen. Lungenentzündungen gehören auch heute noch zu den am häufigsten tödlich endenden Infektionskrankheiten. Doch noch immer werden Lungenentzündungen unterschätzt.

Ab einem Alter von 65 Jahren steigt das Risiko drastisch an, an einer Lungenentzündung zu sterben. Bei Menschen ab 90 Jahren sterben 25 Prozent der Betroffenen an einer Lungenentzündung. Die Ursache für eine Lungenentzündung ist meist eine Infektion der Lungenbläschen oder des Lungengewebes durch Bakterien.

Keine eindeutigen Symptome

Aber auch allergische Erkrankungen können eine Lungenentzündung hervorrufen. Besonders ältere Menschen sind gefährdet, weil sie mit Grunderkrankungen wie Bluthochdruck vorbelastet sind. Zudem ist ihr Immunsystem deutlich schwächer, als bei jüngeren Menschen. Das gravierende an einer Lungenentzündung, es gibt keine eindeutigen Symptome.

Normalerweise erkennt man eine Lungenentzündung an hohem Fieber, Schüttelfrost, Husten und Schmerzen im Brustbereich. Manchmal äußert sich die Lungenentzündung auch durch Schüttelfrost, allgemeine Schlappheit ohne die restlichen Symptome. Manchmal sind heftiges Erbrechen und Magenkämpfe auch ein Hinweis auf eine Lungenentzündung.

Antibiotika helfen

Wird nicht rechtzeitig ein Arzt aufgesucht, kann es zu Atmen- und Nierenversagen kommen. Aber auch Herzprobleme und eine schwere Blutvergiftung sind möglich. Zwar kann der Arzt schon durch Abhorchen der Lunge der Lungenentzündung auf die Spur kommen, Gewissheit liefert allerdings nur ein Röntgenbild.

Meistens werden Lungenentzündungen mit Antibiotika behandelt. Will der Arzt die Lungenentzündung aber gezielt behandeln, wird er einen Abstrich vom Hals- Rachenraum nehmen und diesen im Labor untersuchen lassen. So könne die Keine gezielt behandelt werden. Antibiotika können gute Erfolge liefern, doch bei einer schweren Lungenentzündung kann es auch zu Atemversagen kommen, diese Patienten müssen dann künstlich beatmet werden.

Erkältung kann zur Lungenentzündung führen

Aber auch das Herz wird einer hohen Belastung ausgesetzt. Fieber führt zu stärkerem Herzschlag und die rechte Herzkammer muss wegen des höheren Lungendrucks stärker arbeiten. Lungenentzündungen treten meist im Herbst und Winter auf und treffen oft ältere Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.

Bei Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann sich schon eine normale Erkältung zu einer Lungenentzündung entwickeln. Daher wird Menschen ab dem 60. Lebensjahr eine einmalige Pneumokokken- Impfung empfohlen. Diese senkt die Infektionsgefahr und vermindert den Krankheitsverlauf. Auch eine Grippeschutzimpfung kann dazu beitragen, dass es zu keiner Lungenentzündung kommt. Denn meistens ist es der Grippevirus der den menschlichen Körper schwächt.

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