FMSE: Experten raten zur Impfung


Die Sommerferien in Deutschland stehen schon vor der Tür, daher haben Experten auch in diesem Jahr wieder zum Schutz gegen die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung FSME aufgerufen. Eine wirksame Impfung gegen die sogenannte Frühsommer-Meningoenzephalitis ist zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich.

Wer eine Reise in eines der vielen FSME-Risikogebiete in Deutschland plant, sollte sich auf jeden Fall impfen lassen. Zu den Risikogebieten zählen Bayern, Baden-Württemberg oder Österreich. Allerdings wird die Zeit langsam knapp und die Impfung sollte in den kommenden Tagen erfolgen.

Dreifach- Impfung nötig

FSME ist eine virusbedingte Hirnhaut- oder Gehirnentzündung und kann durch Zecken übertragen werden, allerdings tragen nur etwa fünf Prozent der Zecken den Virus auch in sich. Nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI) erkrankten im letzten Jahr rund 420 Menschen an FSME.

Gegen die Viruserkrankung FSME schützt allerdings eine aus drei Einzeldosen bestehende Impfung, die dann alle drei bis fünf Jahre aufgefrischt werden muss. Wenn es allerdings schneller gehen muss, können aber auch zwei Impfungen im Abstand von zwei Wochen verabreicht werden. Diese Impfung reicht für einen belastbaren Schutz im Urlaub zunächst vollkommen aus.

142 Risikogebiete allein in Deutschland

Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es 142 FMSE- Risikogebiete in Deutschland. Dazu zählen fast das komplette Bundesland Bayern und Baden-Württemberg, wo es auch jedes Jahr die meisten Krankheitsfälle gibt. Auch Teile der Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und des Saarlands gehören zu den Risikogebieten.

Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr der Vogtlandkreis in dem Bundesland Sachsen. Auch vor Reisen ins Ausland, zum Beispiel nach Tschechien oder Österreich, kann eine Impfung gegen FMSE ratsam sein.

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