Studie: Mädchen kommen immer früher in die Pubertät


Woman? s feet on bathroom scaleMädchen kommen immer früher in die Pubertät. Laut einer aktuellen Studie beginnt bei Mädchen heute das Brustwachstum im Durchschnitt bei unter 10 Jahren. Dies könnte dramatische Folgen für die Mädchen haben. Allerdings wird auch betont, dass die Ursachen für die frühe Geschlechtsreife noch nicht hinreichend erforscht sind.

Alle Mädchen kommen früher oder später in die Pubertät. Doch welche Faktoren spielen beim Eintrittsalter in der Pubertät eine Rolle? Genau diese Frage stellten sich auch einige Wissenschaftler. Und fanden einen Hinweis, wodurch das Eintrittsalter in die Pubertät möglicherweise neu definiert werden muss.

Eintrittsalter neu definieren

So stellten die US- amerikanischen Wissenschaftler in ihrer Studie fest, dass der BMI- Wert bei Mädchen in direkten Zusammenhang mit dem Brustwachstum steht. Besonders bei übergewichtigen Mädchen beginnt der Busen sehr früh an zu wachsen: „Ein erhöhter BMI ist das stärkste Anzeichen für ein verfrühtes Brustwachstum“, hieß in dem Bericht der Forscher.

Fettsucht ist vor allem bei Mädchen eine der Hauptursachen warum das Brustwachstum immer früher einsetzt. Daher muss unter Umständen das Eintrittsalter in die Pubertät neu definiert werden, so die US- amerikanischen Wissenschaftler in ihrem Bericht, der erstmals in dem Fachjournal „Padiatrics“ erschienen ist.

Brust fängt zu früh an zu wachsen

Für die US- amerikanische Studie wurden 1239 Mädchen aus den Regionen New York, San Francisco und Cincinnati für eine Brustkrebsstudie untersucht. Die Studie begann im Jahr 2004, damals waren die Probanden zwischens sechs und acht Jahre alt. Über einen Zeitraum, der sich über mehrere Jahre erstreckte, wurden sie immer wieder untersucht.

Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass das Brustwachstum bei Frauen im Durchschnitt bei 9,7 Jahren einsetzt. Das sind etwa vier Monate früher als in einer Studie aus dem Jahr 1997. Noch früher beginnt das Brustwachstum bei afroamerikanischen Mädchen. Eine so frühe Geschlechtsreife könnte unter Umständen biologische und psychosoziale Konsequenzen für die Mädchen haben.

Nicht alle Faktoren berücksichtigt

Zudem erhöht es das Risiko eher an verschiedenen Krebsarten wie Eierstockkrebs zu erkranken. Außerdem könnten diese Mädchen eher zu Bluthochdruck neigen, was wiederum das Risiko steigert übergewichtig zu werden.

Allerdings wurde in einem weiteren Artikel des Magazins erwähnt, dass die Ursachen für die frühzeitige Geschlechtsreife noch nicht hinreichend erforscht sind. Zudem spielten auch diverse Umweltfaktoren eine Rolle, die nicht berücksichtigt worden.

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