Gesunder Lebensstil lässt Zellen langsamer altern


Leben wir länger wenn wir uns gesund ernähren, uns täglich bewegen, Yoga und Stressbewältigung machen? Eine US- amerikanische Studie bestätigt jetzt diese Behauptung, zumindest bei Männern mit Prostatakrebs. Da es sich um eine relativ kleine Studie handelte, müssen die Ergebnisse nun in größeren Studien bewiesen werden.

Nicht selten versuchen Medien und Werbung uns zu erzählen, dass ein gesunder Lebensstil Einfluss auf unser Lebensalter nimmt. Doch stimmt dies wirklich? Dieser Frage sind nun Wissenschaftler über einen Zeitraum von fünf Jahren nachgegangen. Genau gesagt erforschten sie, ob ein gesunder Lebensstil tatsächlich Einfluss auf Alterung der Zellen nimmt.

Gesunde Ernährung, Bewegung, Yoga und Stressbewältigung

Ergebnis: Ein gesunder Lebensstil kann der Zellalterung entgegenwirken. Untersucht hatten die Wissenschaftler insgesamt 35 männliche Probanden. Bei ihrer Studie nahmen die Wissenschaftler den Einfluss des Lebensstils auf so genannte Telomere unter die Lupe. Telomere sind nichts anderes als Proteinstrukturen die am Ende eines Chromosoms sitzen und das Erbgut bei Zellteilung beschützen.

Ihre Länge gilt als Indiz für die Lebensspanne einer Zelle. Für diese Studie sollten zehn männliche Probanden über einen Zeitraum von fünf Jahren besonders gesund leben. Sie ernährten sich also von viel Obst und Gemüse, sowie Vollwertkost, machten jeden Tag leichte Bewegungsübungen, betrieben zudem Yoga und Stressbewältigung.

Weitere Studien nötig

Bei diesen Probanden verlängerten sich die Telomere um ungefähr 10 Prozent. Bei den Probanden, die sich besonders strikt an die gesunde Lebensweise hielten wuchsen sie sogar noch stärker. Diese zehn Probanden wurden einer Kontrollgruppe von 25 Männern gegenübergestellt, die ihren Lebensstil in dieser Zeit nicht änderten.

Bei der Kontrollgruppe verkürzten sich die Telomere in dem Untersuchungszeitraum um durchschnittlich drei Prozent. Die US- amerikanische Studie fand im Rahmen einer Untersuchung von Männern mit Prostatakrebs statt. Die Erkenntnisse müssen aber nicht auf diese Menschen begrenz sein, so die Forscher. Die Ergebnisse müssen nun in größer angelegten Studien bewiesen werden.

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