Männergesundheit: Wann ein Hormontest sinnvoll ist

Es gibt diverse körperliche Signale, die auf einen gestörten Hormonspiegel bei Männern hinweisen können. Erschöpfung, extrem glatte Haut, schwindende Muskeln, Erektionsstörungen, Gewichtszunahme und eine nachlassende Libido zählen zu den häufigsten davon. Betroffene sollten ihre Hormonwerte kontrollieren lassen, da sie möglicherweise unter einem Testosteronmangel leiden. Experten zufolge sind zwischen 10 und 15 Prozent der Männer betroffen.

Beschwerden setzen Männern psychisch zu

Die Symptome eines Testosteronmangels sind vielseitig und können verheerende Folgen für betroffene Männer haben. In vielen Fällen wirken sie sich über längeren Zeitraum negativ auf diverse Bereiche ihres Lebens aus. Anhaltende Müdigkeit lässt sie oftmals nicht mehr das schaffen, was sie sich beruflich oder privat vorgenommen haben, Erektionsstörungen und eine verringerte Libido stehen zudem einem erfüllten Liebesleben im Wege und beeinflussen die Partnerschaft negativ. Darüber hinaus schwächen abnehmende Muskeln bei einer stetigen Gewichtszunahme ihr Selbstwertgefühl. Doch Betroffene müssen keinesfalls verzweifeln. Sollten Sie diese oder ähnliche Symptome bei sich selbst bemerken, sollten sie in jedem Fall auf Nummer sichergehen und Ihren Hormonspiegel überprüfen lassen. Falls es sich um einen Testosteronmangel handelt, ist dieser meist gut therapierbar.

Therapie eines Testosteronmangels

Befinden sich tatsächlich zu geringe Mengen Testosteron im Blut, kann eine Ersatztherapie dabei helfen, die Erkrankung und damit einhergehenden Beschwerden loszuwerden. Dafür wird entweder täglich ein spezielles Gel auf die Haut aufgetragen oder aber alle paar Wochen vom Arzt eine Flüssigkeit injiziert. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Methode besser für Sie geeignet ist.
Darüber hinaus wird den Patienten allerdings dringend geraten, ebenfalls ihren Lebensstil anzupassen, denn ohne diese Veränderung kann die Ersatztherapie nicht ihre optimale Wirkung entfalten. Für die meisten Betroffenen heißt dies vor allem körperlich aktiver zu werden und abzunehmen. Überflüssige Kilos, Blutdruckprobleme und zu wenig Bewegung fördern bekanntlich einen Testosteronmangel. Mithilfe von gesunder Ernährung und körperlicher Betätigung lässt sich das Risiko dafür jedoch erheblich senken und eine bestehende Erkrankung bekämpfen.

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