Private Krankenversicherung 2013: Central- Krankenversicherung zeiht Beiträge wieder an


Auch in diesem Jahr zieht die Central- Krankenversicherung wieder ihre Beiträge an. Zwar fallen die Beitragsanpassungen nicht so gravierend aus wie im vergangenen Jahr, dennoch sollten Versicherte Tarife vergleichen und bei Bedarf in einen anderen Tarif oder in eine andere private Krankenversicherung wechseln.

Allein im vergangenen Jahr hat die Central- Krankenversicherung ihre Beiträge in manchen Tarifen um gut 40 Prozent angehoben. Um nicht noch mehr Kunden zu verlieren, will die private Krankenversicherung zum Ende dieses Jahres die Beiträge für Bestandskunden nur moderat anpassen. In einigen Tarifen könnte der Selbstbehalte erhöht werden, was einer versteckten Beitragserhöhung gleich kommt.

15.000 Versicherte verloren

Nach einer aktuellen Studie des Gesundheitsfachblattes „Dienst für Gesellschaftspolitik“ soll die Central- Krankenversicherung allein in den Jahren 2010 und 2011 wegen massiver Beitragserhöhungen bis zu 15.000 Versicherte verloren haben. Um nicht noch mehr Kunden zu verlieren, hat die Krankenversicherung für das kommende Jahr nur moderate Beitragserhöhungen für die Bestandskunden angekündigt.

Wie die Kölner Rundschau in jüngster Vergangenheit berichtete sollen die Beiträge bei der Central- Krankenversicherung in dem kommenden Jahr um durchschnittlich 2,6 Prozent steigen. Im Jahr zuvor waren es noch 12,9 Prozent. Also wird es in diesem Jahr zu einer eher moderaten Erhöhung kommen.

Maximal fünf Prozent mehr Beitrag

Im Maximum sollen die Beitragserhöhungen bei fünf Prozent liegen. Bei den nicht mehr angebotenen Einsteigertarifen sollen maximal neun Prozent mehr fällig sein, wie es weiter in dem Bericht der Tageszeitung weiter hießt. Allerdings will die private Krankenversicherung in einigen Tarifen die Selbstbeteiligung erhöhen, was natürlich auch einer Beitragserhöhung gleich kommt.

Nach aktuellen Angaben soll in etlichen Tarifen die Selbstbeteiligung um bis zu 17 Prozent steigen. Dies bedeutet, dass viele Versicherte mit einer 150 Euro höhere Selbstbeteiligung rechnen müssen. Somit müssen sie mehr Gesundheitsleistungen aus der eigenen Tasche zahlen. Allerdings nur, wenn der Vertrag schon eine Selbstbeteiligung vorsieht.

Von Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen

Zudem laufen viele Gutschriften bei der privaten Krankenversicherung aus. Schon mehrfach hatten Experten davor gewarnt, nur wegen der Beitragsrückerstattung die Krankenversicherung zu wechseln, denn die Krankenversicherung kann diese Rückzahlung wegen wirtschaftlicher Engpässe verwehren. Durch das Ausbleiben der Rückerstattung steigen die Beiträge weiter.

Wer von seiner privaten Krankenversicherung in den kommenden Tagen eine Ankündigung der Beitragserhöhung bekommt, hat innerhalb der Sonderkündigungsfrist das Recht in einen anderen Tarif oder aber in eine andere private Krankenversicherung zu wechseln. Aber dieser Wechsel sollte auf keinen Fall vorschnell gesehen und sie sollten im Vorfeld einen PKV- Vergleich zu Rate ziehen.