Landkreis Göttingen: 31 Menschen an Salmonellen erkrankt


Im Landkreis Göttingen und im thüringischen Eichsfeld kommt es derzeitig zu ungewöhnlichen vielen Bakterieninfektionen durch Salmonellen. Daher warnen die zuständigen Behörden vor dem Verzehr von frischem Fleisch. Bis jetzt sind 31 Erkrankte den Behörden bekannt.

Immer wieder kommt es vor, das Unternehmen ihre Produkte wegen Salmonellenverdachts aus den Supermärkten zurückrufen müssen. Erst kürzlich musste das Unternehmen Abraham seinen Schinken wegen Salmonellen zurückrufen. Doch manchmal bleiben die Salmonellen auch unentdeckt und besonders Kinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem leiden unter Symptomen wie Erbrechen, Übelkeit und Kopfschmerzen.

31 Personen erkrankt

So geschehen gerade im Landkreis Göttingen, hier sollen derzeitig 31 Menschen an dem Bakterium Salmonella Panama erkrankt sein. Die zuständigen Behörden vermuten, dass die Erkrankung im Zusammenhang mit dem Verzehr von Mett und Rohwurst stehen könnte. Die Suche nach der Infektionsquelle blieb aber bis jetzt Erfolglos.

Schon seit April dieses Jahres häufen sich Krankheitsfälle in der Region Göttingen, die durch Salmonellen ausgelöst werden, wie die zuständigen Behörden erklärten. Kurze Zeit später nahm die Zahl der Infektionen wieder ab, so dass man glaubte, das Schlimmste sei überstanden. Allerdings nahmen die Krankheitsfälle im Zusammenhang mit Salmonellen später wieder deutlich zu.

Fleisch nicht roh verzehren

Ein Großteil der Erkrankten sollen in den Regionen Osterode, Northeim und Goslar beheimatet sein. Aber auch in dem Bundesland Thüringen soll es derzeitig zu vermehrten Salmonellen- Ansteckungen kommen. Hier ist vor allem die Region Eichsfeld betroffen. Das Gesundheitsministerium des Bundeslandes Niedersachsen hat daher eine Empfehlung herausgegeben.

Sie rät vor allem kleinen Kindern, Schwangeren, Senioren und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem kein rohes Fleisch zu verzehren. Bis sich die Lage beruhigt hat, sollte das Fleisch komplett durchgebraten oder gegart werden. Wie das Bundesinstitut für Risikobewertung erklärte, soll an der Bedientheke erworbenes Hackfleisch nur im Kühlschrank aufbewahrt werden und möglichst noch am Tag des Kaufes verzerrt werden.

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