Arztserie Dr. House rettet deutschen Patienten das Leben


Ein deutscher Patient darf dank einer Arztserie weiterleben. Der Mann litt an einer unerklärlichen Krankheit. Aber weil sein Arzt sich an eine Folge von „Dr. House“ erinnerte konnte er sein Leben retten. Mittlerweile hat sich der Patient auch wieder etwas von der Krankheit erholt.

Arztserien erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Bei der Serie Dr. House zum Beispiel geht es um einen höchst eigenwilligen Arzt. Doch die Serie kann nicht nur unterhalten. So hat die Arztserie jetzt auch einem Mann im Alter von 55 Jahren das Leben gerettet.

Der 55 Jahre alte Deutsche litt unter einer Reihe unerklärbarer Symptome, wie das Fachmagazin „The Lancet“ in seiner aktuellen Ausgabe vom Freitag der laufenden Woche berichtet. Im Mai des Jahres 2012 wurde der Mann in das Zentrum für unerkannte Krankheiten in Marburg eingeliefert. Zu diesem Zeitpunkt litt der Deutsche an Herzschwäche und sein Seh- und Hörvermögen nahem immer weiter ab.

Arzt erinnerte sich an eine Folge von Dr. House

Außerdem litt der Mann unter angeschwollenen Lymphknoten und immer wiederkehrenden Fieberschüben, zudem klagte der Mann über magensäurebedingtes Aufstoßen. Daraufhin untersuchten die Mediziner den Lebenslauf von dem 55 jährigen Patienten. Außer einer Hüft- Operationen mit zwei neuen Hüftgelenken konnten die Mediziner aber nichts finden.

Dann erinnerte sich der Arzt an eine Folge von Dr. House wo eine Kobalt- Vergiftung zu ähnlichen Symptomen führte. Bluttests bestätigten dann den Verdacht. Im Anschluss wurde die Metall- Prothese durch eine Keramik- Hüfte ersetzt. Kurz nachdem die neue Hüfte eingesetzt wurde, besserten sich auch die Kobalt- und Chromwerte im Blut des Patienten.

Zustand verbesserte sich

Wenig später hatte sich auch der Zustand des Patienten wieder stabilisiert. Der Mann erholte sich langsam aber sicher. Nach gut einem Jahr hatte sich auch sein Herz wieder soweit erholt, dass es 40 Prozent seiner Leistung wiedererlangt hatte. Das Hör- und Sehvermögen verbessert sich im Gegensatz dazu nur sehr langsam.

Der Mediziner erklärte später in einem Interview: Zum Glück habe er sich an die Folge der Arztserie erinnert. Das beweist einmal mehr, dass Serien nicht nur zum Amüsieren oder zum Unterricht geeignet sind, sondern sie können manchmal auch Leben retten. So hat der Mediziner folgen von Dr. House auch schon in Vorlesungen gezeigt, wie es in dem Bericht zum Abschluss heißt.

Ein Kommentar
  1. helmut.laut@freemail.de'

    Helmut Laut

    8. Februar 2014 at 18:34

    Aerztepfusch
    In der Geschichte aht ein Arzt den Pfusch mit der Hueftoperation wieder ausgeglichen. Wer zeigt jetzt den Pfuscher an? Wieviel seines Vermoegens wird er verlieren?

    Antworten

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