Bei Rückenschmerzen kann Barfußlaufen helfen


Bei unseren Vorfahren waren unsere Füße neben unseren Händen ein unverzichtbares Tastorgan. Über mehrere Jahrhunderte hinweg sind unsere Füße durch unsere Schuhe immer mehr abgestumpft. Dabei sollten wir ruhig öfter Barfußlaufen, denn dadurch könnten unterUmständen auch Rückenschmerzen gelindert und der Blutdruck besser reguliert werden. Doch nicht jeder sollte Barfußlaufen. Personen mit bestimmten Krankheiten sollten Barfußlaufen sogar vermeiden.

Immer mehr Menschen haben Rückenschmerzen, dies kann auch von den Füßen kommen, denn Schuhe verformen unsere Füße. Aus diesem Grund sollte man auch ab und zu einmal Barfuß laufen. Das stärkt auf der einen Seite die Muskulatur und hilft auf der anderen Seite gegen Fehlbildungen.

Ohne Schuhe kommen wir schneller voran

Was die meisten Menschen nicht wissen, mit Barfußlaufen ist man schneller. Das haben in der Vergangenheit schon etliche Studien bewiesen. Zwar laufen Leichtathleten heute mit Schuhen, doch diese sind sehr leicht und haben zudem fast keine Fersenerhöhung. Somit sind sie ganz natürlich dem Fuß angepasst.

Davon sind Alltagsschuhe allerdings meilenweit entfernt. Daher hat fast jeder Mensch Fehlstellungen in seinem Fuß. Die gängigsten sind Knick- Senk- und Spreizfüße. Das liegt daran, dass wir im Gegensatz zu unseren Vorfahren, die fast nur auf weichen Untergründen, wie Waldwegen liefen, nur noch sehr selten barfuß laufen.

Barfußlaufen lindert Rückenschmerzen

Aus diesem Grund empfehlen sehr viele Ärzte gelegentlich einmal die Schuhe wegzulassen. Bei Kindern ist es besonders schlimm, denn hier ist der Schuh meist schon kurz nach dem Kauf zu klein, dies führt zu Stauchungen. Auch hier hilft Barfußlaufen, denn es fördert die gesunde Zehenstellung. Bei älteren Menschen geht es beim Barfußlaufen darum, den Vorfußgang wieder herzustellen.

Damit lässt sich in erster Linie die Sehnenplatte in der Fußsohle trainieren. Dadurch wird die Achillessehne unterstützt und unser Rücken entlastet. Dies verringert als die Gefahr von Rückenschmerzen. Um seine Füße wieder besser kennenzulernen empfehlen Experten auch Barfußparks.

Barfußparks werden in Deutschland immer beliebter

Der größte Barfußpark Deutschlands liegt in Dornstetten im Schwarzwald. Pro Jahr können hier 170.000 Menschen barfuß auf Untergründen wie Kies, Holz, Lehm oder Glas laufen. Das Glas ist abgeschliffen und bildet eine geschlossene Oberfläche, so dass man keine Angst vor Verletzungen haben muss.

Gerade durch das Schuhe tragen ist der Tastsinn der Füße über die Jahre verloren gegangen, daher kommt es bei den meisten Menschen zu einem Aha- Erlebnis, wenn sie wieder beginnen barfuß zu laufen. Barfußlaufen regt zudem auch den kompletten Organismus an und reguliere außerdem den Blutdruck.

Menschen mit bestimmten Krankheiten sollten Schuhe lieber anlassen

Wer schon lange Zeit nicht mehr Barfuß gelaufen ist, sollte es aber nicht übertreiben, weil es sonst zu Überlastungen kommen kann. Zu Beginn reicht es schon, einmal in Socken durch die Wohnung zu laufen. Natürlich ist der Effekt begrenzt, wenn der Grund für die Fehlstellungen deformierte Knochen sind.

Außerdem ist auch bei bestimmten Krankheiten Vorsicht geboten. Damit sind Krankheiten gemeint, die mit einem Missempfindung von Zehen beginnen, wie zum Beispiel Diabetes. Bei Diabetikern ist nicht selten auch das Schmerzempfinden gestört. Wenn Verletzungen an den Füßen nicht gleicht bemerkt werden, könnte es auch schnell zu Infektionen kommen.

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