• News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
HealthNews
HealthNews
  • News
    • Company News
  • Krankheit
    • COVID-19
    • Forschung
  • Ratgeber
    • Krankenkassen
    • Politik
  • Ernährung
  • DoktorWeigl.de
Krankheiten

Experten raten Blähungen im Flugzeug nicht verkneifen

von redaktion Posted on 02.12.2014 21:0303.12.2014 08:19

In geschlossenen Räumen, umgeben von vielen anderen Personen, verkneifen sich viele Menschen in erster Linie aus Scham ihre Blähungen. Besonders problematisch kann dies in Flugzeugen werden, wo sich der entsprechende Drang ab einer bestimmten Flughöhe aufgrund der Gesetze der Physik ziemlich stark steigert. Kein Scherz: Experten raten deshalb dazu, sich das Pupsen aus gesundheitlichen Gründen besser nicht zu verkneifen.

Blähungen im Flugzeug nennt das Flug- Personal “Boing Belly”

Das Phänomen Flug-Blähbauch wird von den in der Luftfahrt Beschäftigten „Boeing Belly“ genannt. Denn diese leiden teils erheblich unter üblen Gerüchen.

So musste in den USA einmal eine Maschine zwischenlanden, nachdem eine von Blähungen geplagte Passagierin nach jedem Pups ein Streichholz angezündet hatte, um den unangenehmen Geruch zu kaschieren (was übrigens nichts hilft.)

Flatulenz ist zwar ein Tabuthema, aber buchstäblich stinknormal. Jeder Mensch produziert pro Tag etwa 1,5 Liter Gase im Körper. “Die meisten gelangen durch die Darmwand ins Blut und werden weiter in der Leber abgebaut und durch die Lunge ausgeatmet”, erklärt der Gastroenterologe Mathias Strowski auf dem Reiseportal travelbook.de.  “Alle Gase, die so nicht abgebaut werden können, müssen dann als Pups den Körper verlassen.”

Und zwar drängend. Die Gase erreichen eine Geschwindigkeit von 0,1 bis 1,1 Meter pro Sekunde. Die Zahl der täglichen Pupse beträgt durchschnittlich im gesunden Normalfall nur 12,7.

Jede Flatulenz besteht aus 40 Milliliter Gas, und zwar unter anderem aus geruchlosem Stickstoff, Kohlendioxid, Wasserstoff, Sauerstoff – und wenigen, aber dafür leider übelriechenden Schwefelverbindungen.

Geringerer Luftdruck führt in vielen Fällen zu Flatulenz-Problem

Über den Wolken gerät die Sache zu einem Problem, was am geringeren Luftdruck liegt. Ab 3500 Meter Höhe treten sozusagen alle diese Gase in den Darm über und führen zu gesteigertem Furzdrang. Je höher das Flugzeug steigt, um so mehr dehnen sich die Gase im Bauchraum aus.

Bleibt die Frage, den Pups verkneifen oder nicht? Wissenschaftler haben in einer im “New Zealand Medical Journal” veröffentlichten Studie eine simple Antwort parat: nein, lassen Sie es raus. Sonst drohen Völlegefühl, Bauchweh, Verdauungsstörungen.

Ärzte raten: Nicht verkneifen

Denn angestrengtes Zurückhalten der Luft im Bauchraum kann dazu führen, dass der Darm sich zu sehr verkrampft, und  die Luft “einklemmt”. Die Folgen sind Überblähung, heftiges Rumoren im Darm. Daher lieber fahren lassen.

Die Forscher verweisen allerdings auch auf mögliche Geruchsprobleme an Bord. Sie schlagen vor, dass Aktivkohle künftig in Flugzeugsitzen verarbeitet werden sollte. Denn dieses Material könnte den Geruch neutralisieren. Die Praktikabilität dieses Vorschlages ist wieder ein anderes Thema.

Vorheriger Artikel

Britische Studie: Warum es bei jungen zu mehr Totgeburten kommt

Nächster Artikel

Gesetzliche Krankenkassen dürfen bei Kranken keinen Druck machen
Auch interessant
Neuer Test auf Krebs von zu Hause aus möglich
Neuer Test auf Krebs von zu Hause aus möglich
Posted on 24.02.2021 15:3825.02.2021 08:50
Alkoholismus erkennen: Trinke ich zu viel?
Alkoholismus erkennen: Trinke ich zu viel?
Posted on 20.08.2020 16:0020.08.2020 15:44
Dritte Covid-Impfung: So wirksam ist der Booster
Dritte Covid-Impfung: So wirksam ist der Booster
Posted on 13.10.2021 05:4912.10.2021 17:46
Hautkrankheiten und Psyche – Narben, die jeder sieht
Hautkrankheiten und Psyche – Narben, die jeder sieht
Posted on 02.05.2022 15:3302.05.2022 10:23
Covid-Infektion kann in Lunge, Gehirn und Nervensystem bleibende Schäden hinterlassen
Covid-Infektion kann in Lunge, Gehirn und Nervensystem bleibende Schäden hinterlassen
Posted on 14.01.2021 05:4314.01.2021 09:05
So bewahren Sie sich vor dem gefährlichen Hantavirus
So bewahren Sie sich vor dem gefährlichen Hantavirus
Posted on 11.06.2019 13:2129.06.2020 15:17

Was meinen Sie? Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

No Comments Yet.

powered by Symptoma.de | Datenschutz | Impressum