Neurodermitis: Kinder leiden oft unter dem Juckreiz


In Deutschland leidet etwa jedes Zehnte Kind unter der chronischen Hauterkrankung Neurodermitis. Die Ursachen dieser Hauterkrankung sind bis zum heutigen Tage fast komplett unbekannt, zudem ist das atopische Ekzem nicht heilbar, allerdings behandelbar. Dabei wird nicht nur die Haut des Betroffenen, sondern auch seine Psyche in Mitleidenschaft gezogen.

Bei Neurodermitis handelt es sich um eine Hautkrankheit, die aber nicht nur die Haut, sondern auch die Psyche der betroffenen Personen schädigt. Individuelle Therapien können aber einen Weg aus der Krankheit bedeuten.

So gibt es immer mehr Kliniken und Krankenhäuser in Deutschland die sich auf Hautkrankheiten, wie Neurodermitis spezialisiert haben. Therapien können hier bis zu zwei Wochen dauern. Besonders Kinder sind sehr oft von der juckenden Hautkrankheit betroffen und eins ist sicher, nur mit starkem Willen besiegt man diese Hautkrankheit nicht.

Haut weißt Lücken auf

In den Therapien in den speziellen Kliniken werden spezielle Angebote für die kleinsten Patienten gemacht: Ernährungsberatung, Psychotherapie und Sport stehen auf dem täglichen Klinikplan. Neurodermitis beeinträchtigt nicht nur den Patienten, sondern auch ihre Familien in ihrem gesamten Leben.

Die chronische Hautentzündung gehört zu den atopischen Erkrankungen, genauso wie Heuschnupfen oder allergisches Asthma. Stellt man sich die Haut als Mauerwerk vor, die aus Ziegeln und Mörtel besteht, dann sind bei Neurodermitis die Fugen nicht dicht. So können Keime, Pollen oder Kot von der Hausstaubmilbe durch die löchrige Hornhaut dringen.

Bis zu 16 Prozent der deutschen Kinder erkranken schon heute an Neurodermitis

Der Körper glaubt dann sich gegen die Parasiten zur Wehr setzen zu müssen, die gar nicht da sind. Zwar ist die Reaktion des Immunsystems sinnvoll, allerdings auch fehlgeleitet und schießt somit über das Ziel hinaus. In den unteren Hautschichten beginnen Entzündungen, was das Jucken der Haut zur Folge hat.

Nach aktuellen Zahlen erkranken acht bis 16 Prozent der Kinder an dieser chronischen Hautentzündung. Bei den Therapien gilt ein Grundsatz: Je vielfältiger die Auslöser und Krankheitsbilder sind, desto weniger Therapien gibt es, die dem Patienten wirklich helfen. Daher müssen Betroffene ausprobieren, welche Therapie für sie die richtige ist.

Nicht komplett heilbar, aber wenigstens behandelbar

Hautsymptome für Neurodermitis sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut und ein starker Juckreiz. Die chronische Erkrankung verläuft in der Regel schubweise und hat ein individuelles Erscheinungsbild, was in erster Linie vom Lebensalter abhängig ist.

Das atopische Ekzeme gilt außerdem als nicht heilbar, allerdings als behandelbar. Dabei wird in erster Linie die Hauttrockenheit behandelt. Es gibt zwar weitere Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit sich allerdings erst erweisen muss. Die Ursachen dieser Erkrankung sind bis heute weitestgehend ungeklärt.

2 Kommentare
  1. Klaus.Neudek@Gmail.Com'

    Klaus Neudek

    28. Mai 2014 at 20:42

    Die sichere Ursache für Neurodermitis ist = STRESS . Es kommt immer darauf an, was für jedes einzelne Individuum Stress bedeutet. Also Fazit: Therapie = Änderung der Lebensumstände (Wohngegend, Schule oder Arbeit wegen Mobbing wechseln, Ärger in der Familie oder mit Verwandten usw.) Zum Ausgleich: Sich ablenken, Sport treiben, Natur, Spazieren gehen usw.)

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  2. 16bcf1b3@opayq.com'

    foodhospital

    29. Mai 2014 at 11:34

    Dass Neurodermitis als nicht heilbar _gilt_ ist auch andernorts zu lesen. Von der Evolution und vom Ökosystem Mensch her macht es aber überhaupt keinen Sinn absichtlich einen Fehler einzubauen. So arbeiten weder Evolution noch unser Körper. Unser inneres Ökosystem, das wir Körper nennen, strebt nach Ausgeglichenheit sprich Symptomfreiheit.

    Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass unser Körpersystem bei Symptomkomplexen, die als Neurodermitis, Heuschnupfen oder Allergie bezeichnet werden, im Ungleichgewicht ist. D.h. hilfreiche Lebensfaktoren sind geringer vorhanden als schädliche. Bei steigender Umweltbelastung kann die Menge der Schadstoffe höher sein als die Menge der Nährstoffe, die nötig sind um Schadstoffe für unser Körpersystem unschädlich zu machen.

    Ein sehr wichtiger Stoff, der zur Zeit noch als Nährstoff, als Vitamin, eingestuft ist, ist das Vitamin D. Vitamin D reguliert Körperreaktionen auf Eindringlinge von aussen, ob es nun Schadstoffe oder sog. Erreger sind. Menschen, die an Symptomgruppen leiden, die von der Medizin als Allergie, Heuschnupfen oder Neurodermitis bezeichnet werden, weisen sehr häufig einen niedrigen bis sehr niedrigen, manchmal sogar nicht messbaren, Vitamin D Spiegel im Blut auf. Anzeichen für einen niedrigen Vitamin D Spiegel können Niedergeschlagenheit, Häufung von Schüben im Frühjahr und Sonnenallergie sein.

    Eine Umstellung von einer hoch schadstoffhaltigen Ernährungsweise auf ökologisch angebautes Obst und Gemüse in Rohkostqualität, sauberes Wasser, Stressreduktion und die Aufsättigung mit Vitamin D aus sauberen Quellen ( hypoallergenes Vitamin D Öl von einem zertifizierten Hersteller ) kann die Symptomgruppen, die Allergie, Heuschnupfen und Neurodermitis heissen, abschwächen bzw. beim Erreichen des Ausgleichs zum Verschwinden bringen.

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