Kürbis vor Verzehr Klopf- und Geschmackstest unterziehen


Rainer Sturm  / pixelio.de

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Bevor einen Kürbis zubereitet wird, sollte man ihm einigen Tests unterziehen, ob er wirklich schon reif und essbar ist. Ganz besonders gilt dies, wenn der Kürbis aus dem eigenen Garten kommt.

Der Herbst ist in Deutschland im vollen Gange und Herbstgemüse ist sehr beliebt. Besonders beliebt ist dabei der Kürbis. Denn Kürbisse haben im Herbst immer Hochsaison. Aber damit nur genießbare und reife Kürbisse in der Küche bzw. im Einkaufskorb landen, sollten Verbraucher die Früchte einem Geschmacks- und Klopftest unterziehen.

Kürbis mit verholzten Stiel wählen

Dabei sollten Augen und Ohren den Verbraucher leiten. So sollte sich ein Kürbis hol anhören, wenn sie auf seine Schale klopfen, denn nur dann ist er wirklich reif. Ganz wichtig ist auch, dass der Stiel noch vorhanden ist. Denn fehlt er, könnte es sein, dass Fäulnisbakterien in den Kürbis gelangen oder Kürbis ausgetrocknet ist.

Am besten sollten Verbraucher einen Kürbis mit verholzten Stiel wählen. Zudem sollte die Frucht nicht all zu groß sein, denn dann hat der Kürbis mehr Aroma, weniger Fasern im Inneren und ein festeres Fruchtfleisch. Kommt der Kürbis aus dem eigenen Garten, sollten Verbraucher dem Kürbis einem Geschmackstest unterziehen und etwas davon roh probieren.

Vorsicht bei bitteren Kürbissen

Schmeckt der Kürbis bitter, sollte er am besten gleich entsorgt werden. Dann enthält der Kürbis Bitterstoffe, diese können wiederum zu Schleimhautreizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen. Dies kann allerdings auch durch die unbeabsichtigte Kreuzungen im Speisekürbis passieren.

Im Normalfall sollten die Bitterstoffe nur in Zierkürbissen stecken. Diese Kürbisse tragen im freien Handel im Normalfall aber einen Hinweis, dass sie nicht für den Verzehr geeignet sind.

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