Bei Eisenmangel immer zuerst den Arzt informieren


Wer der Meinung ist er leidet unter Eisenmangel, sollte dies von einem Arzt überprüfen lassen und sich nicht selbst therapieren. Denn wird die Dosis zu hoch gewählt kann es zu gesundheitlichen Folgen wie starken Magenschmerzen und einem erhöhten Krebsrisiko kommen.

Viele Krankheiten und Mangelanzeichen kündigen sich durch Symptome an. Bei Eisenmangel sind es Blässe, Müdigkeit und brüchige Nägel. Gerade bei dem Verdacht auf Eisenmangel sollte immer ein Mediziner konsultiert werden. Wer sich allerdings mit Eisenergänzungspräparaten selbst behandelt, riskiert erhebliche gesundheitliche Gefahren.

Zu viel Eisen begünstigt Darmkrebs

Daher sollen Verbraucher einen vermeintlichen Eisenmangel niemals auf eigene Faust mit Nahrungsergänzungsmittel therapieren. Wird die Dosierung zu hoch gewählt kann es zu erheblichen gesundheitlichen Folgen kommen. So kann es zu starken Magenschmerzen kommen. Außerdem wird dadurch das Krebsrisiko deutlich erhöht, besonders Darmkrebs wird durch eine zu hohe Eisenzufuhr begünstigt.

Daher sollte bei Eisenmangel immer ein Arzt konsultiert werden, der dann den Eisengehalt im Blut bestimmt. Allerdings ist Eisenmangel schwer zu diagnostizieren. Betroffene Menschen können sehr blas sein, brüchige Nägel haben oder sehr oft müde sein. Männer sind allerdings sehr selten von Eisenmangel betroffen.

Eisen über die Nahrung aufnehmen

Bei jüngeren Frauen kann es bei starken Regelblutungen nötig sein, dass ihr Eisenbedarf erhöht werden muss. Auch Magengeschwüre, die Blutverluste verursachen, sind mögliche Ursachen für Eisenmangel. Eigentlich sind Menschen in Deutschland sehr gut mit Eisen versorgt. Eisen kann sehr gut über Nahrung aufgenommen werden, zum Beispiel durch Nüsse und Fleisch.

Allerdings kann man durch die Nahrung nur in den seltensten Fällen zu viel Eisen zu sich nehmen. Junge Frauen, die nur wenig Fleisch essen, sollten zudem einmal im Jahr ihren Eisenstatus im Blut vom Arzt überprüfen lassen. Besonders Fleisch ist ein sehr guter Eisenlieferant, denn das im Fleisch enthaltene Eisen- II kann der Körper sehr gut aufnehmen.

Eisen- III kann nur schwer vom Körper aufgenommen werden

Mit Eisen- III tut sich der menschliche Körper allerdings etwas schwerer. Dies kommt in verschiedenen Gemüsesorten vor. Doch hier hilft Vitamin C weiter, denn Vitamin C kann Eisen- III in Eisen – II umwandeln.

Daher sollte zu Gemüsegerichten ein Glas verdünnter Orangensaft getrunken werden. Alternativ kann auch Zitrone ans Gemüsedressing gegeben werden und Paprika in den Salat gemischt werden. All diese Zutaten sind reich an Vitamin C.

10 bis 15 MG pro Tag

Doch wie hoch sollte die tägliche Eisenzufuhr sein? Experten empfehlen männlichen Erwachsenen zwischen 19 und 51 Jahren eine Eisenzufuhr von täglich zehn Milligramm. Frauen sollten hingegen 15 Milligramm Eisen pro Tag zu sich nehmen.

Schwangere brauchen hingegen schon 30 Milligramm Eisen pro Tag, stillende Mütter 20 Milligramm und Kinder je nach Alter und Geschlecht acht bis 15 Milligramm.

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