24 Menschen in Indien nach kostenloser Augen- Op erbilndet


Die Augen-Operationen sind für die Patienten kostenlos gewesen, doch sie mussten letztendlich doch für die Operation bezahlen. In Indien sind mindestens 24 Personen nach einer kostenlosen Augen-Operationen erblindet.

In Indien ist ein Arzt verhaftet worden, der mindestens 24 verpfuschte Augen-Operationen zu verantworten hat. Der indische Arzt hatte die Eingriffe ohne Bezahlung angeboten. Bis heute haben sich bei den indischen Behörden 24 Personen gemeldet, die das Angebot angenommen hatten und nun auf einem oder beiden Augen erblindet sind.

Hilfsprojekt ohne Erlubnis

Zunächst hatten zuständigen Behörden und Medien von 16 Fällen berichtet, in denen Patienten mit Grauem Star die Augen-Operation hatten durchführen lassen und danach erblindet waren, wie es in aktuellen Medienberichten.

Dann haben sich nach aktuellen Angaben von Lokalpolitikern mehr Betroffene gemeldet. Die Operationen im nordindischen Bundesstaat Punjab sind von einem medizinischen Hilfsprojekt geleitet worden, ohne entsprechende Erlaubnis.

49 Menschen ließen sich operieren

Insgesamt 49 Personen haben sich am 4. November des laufenden Jahres operieren lassen. Die Zahl der Betroffenen könnte aus diesem Grund noch steigen. Die verpfuschten Fälle sind erst bekannt geworden, als die Patienten drei Wochen nach der Augen-Operation ihre Verbände abnahmen und feststellten, dass sie nichts mehr sehen konnten.

Einige von ihnen litten an schweren Augeninfektionen und mussten in Kliniken behandelt werden. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass sie jemals wieder sehen können werden, erklärte ein zuständiger Arzt der Klinik.

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