Ebola: Kanada bietet Weltgesundheitsorganisation experimentellen Impfstoff an


Beim Kampf gegen Ebola schalten sich immer mehr, sonst unbeteiligte Länder ein. So jetzt auch das nordamerikanische Land Kanada. So bietet Kanada einen bis jetzt noch nicht an Menschen getesteten Impfstoff gegen Ebola an. Nach aktuellen Angaben soll es sich dabei um 800 bis 1000 Dosen handeln.

Zehn Dosen sollen in der Zwischenzeit nach Aufforderung der Weltgesundheitsorganisation WHO an ein Krankenhaus an Genf versandt worden sein, wie ein Sprecher des kanadischen Gesundheitsministeriums am Donnerstag der laufenden Woche mitteilte.

Liberia will nicht erprobte Medikamente einsetzen

Da sich das Ebola- Virus immer weiter in Afrika ausbreitet und in zwischen auch Menschen auf anderen Kontinenten betroffen sind, setzt die WHO nun auch auf kaum erprobte Medikamente. Immer mehr geben viele experimentelle Wirkstoffe Grund zur Hoffnung, wie es Seitens der WHO heißt.

Das Land Liberia hatte bereits am Mittwoch der laufenden erklärt, das Mittel Zmapp bei seinen Patienten anwenden zu wollen. Als erstes soll das Medikament bei zwei Ärzten eingesetzt werden. Allerdings muss die Behandlung in allen Aspekten transparent sein und der Patient muss auf Basis seriöser Informationen mit der Behandlung einverstanden sein, so die WHO.

Bereits mehr als 1000 Tote

Auch die Organisation Ärzte ohne Grenzen begrüßte die Entscheidung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Allerdings nur der Einsatz der experimentellen Medikamente kann die Epidemie nicht stoppen, so ein Sprecher. So ist es vor allem nötig, dass Personal deutlich aufzustocken.

Bis zum 9. August dieses Jahres waren bereits mehr als 1000 Menschen am Ebola- Virus gestorben und mehr als 1800 Menschen hatten sich infiziert, wie es von Seiten der WHO heißt.

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