Vogelgrippe: Dritter Todesfall in Hongkong


Nach dem der erste Fall von Vogelgrippe bei einem Menschen im Peking bekannt geworden war, meldet nun auch die Stadt Hongkong den dritten Todesfall durch das Vogelgrippe- Virus. Bereits im Dezember und Januar waren zwei Menschen an dem Virus gestorben. Experten haben in der Zwischenzeit auch rausgefunden, dass das Virus mutiert ist.

Das Land China hat offensichtlich immer mehr mit dem Vogelgrippe- Virus zu kämpfen. Seit Anfang dieses Jahres sind schon 40 neue Fälle in einer ostchinesischen Provinz gemeldet wurden, wo das Virus auch erstmal vom Tier zum Menschen übergesprungen ist. Auch die Hauptstadt Peking meldet den ersten Ansteckungsfall.

Dritter Todesfall in Hongkong

Ein weiterer Todesfall infolge der Vogelgrippe meldet die chinesische Millionenmetropole Hongkong. Hier soll aktuellen Medienberichten zufolge der dritte Mensch an dem Vogelgrippe- Virus gestorben sein. Bei dem dritten Opfer soll es sich um einen Mann im Alter von 75 Jahren gehandelt haben. Dieser erlag am Morgen des gestrigen Mittwochs dem Virus H7N9.

Der Opfer war erst kürzlich in die benachbarte chinesische Stadt Shenzen gereist, wie auch ein Sprecher des zuständigen Gesundheitsministeriums ebenfalls am Mittwoch dieser Woche bestätigte. Damit wird die Stimmung in der chinesischen Hafenstadt weiter angeheizt. Bereits Ende Dezember und Mitte Januar waren zwei ältere Personen an dem Vogelgrippe- Virus gestorben.

Tausende Vögel und Hühner getötet

Der Virus wird in erster Linie von infizierten Vögeln auf den Menschen übertragen. Erst am Dienstag dieser Woche hatte die Hafenstadt erklärt, dass sie 22.000 Vögel und Hühner getötet hat, nach dem auf einem großen Geflügelmarkt das Virus entdeckt wurde.

Der Geflügelmarkt wird nun desinfiziert und bleibt deshalb für die nächsten drei Wochen geschlossen. Dadurch kam der Verkauf von Geflügel in Hongkong praktisch zum Erliegen. Experten haben auch große Sorge, dass sich das Virus in China weiter ausbreiten könnte, weil in den kommenden Wochen das Neujahrsfest ansteht, bei dem Geflügel ganz oben auf der Speisekarte steht.

Virus ist mutiert

Auch in der Hauptstadt Peking ist nun der erste Fall von Vogelgrippe bei einem Menschen bekannt geworden. Experten gehen davon aus, dass das Geflügel der Hauptüberträger des Virus ist. Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO geht davon aus, dass das Virus auch dauerhaft von Mensch zu Mensch übertragen werden könnte.

Zudem haben Forscher festgestellt, dass das Virus in der Zwischenzeit mutiert ist und sich leichter an seine Umgebung anpassen kann, was wiederum die Ansteckung von Mensch zu Mensch erhöht und die Behandlung der Patienten erschwert.

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