Studie: Jeder Vierte vernachlässigt seinen Job wegen psychischer Störungen


Vielen Arbeitnehmern fällt es schwer, Job und Privatleben voneinander zu trennen. Durch den Stress im Job können 39 Prozent der Arbeitnehmer ihren privaten Pflichten nicht mehr ausreichend nachkommen. Das ist das Ergebnis einer Online- Umfrage durch das Forschungsinstitut GfK.

Smartphones und Co erleichtern und das Leben, doch nicht nur das, sie sorgen auch dafür, das wir ständig erreichbar sind. So kommt es nicht selten vor, dass Arbeitnehmer den Stress von der Arbeit mit nach Hause nehmen. Genau damit hat sich jetzt auch eine aktuelle Umfrage der Betriebs- und Werksärzte beschäftigt.

Jeden Dritten beschäftigen emotionale Probleme im Job

Das Ergebnis: 39 Prozent der Arbeitnehmer nehmen den Stress von der Arbeit auch mit nach Hause, da eine strikte Trennung zwischen Berufs- und Privatleben fast nicht mehr möglich ist. Wegen psychischer Probleme ist auch jeder vierte Arbeitnehmer nicht zu 100 Prozent leistungsfähig in seinem Job.

Außerdem gab jeder dritte Arbeitnehmer in der Befragung an, dass ihn manchmal emotionale Probleme in seinem Job einschränken. Gerade Mal 37 Prozent der befragten Arbeitnehmer gaben an, das solche Probleme sie nie oder nur sehr selten im Job belasten.

Umfrage nicht repräsentativ

39 Prozent gaben hingegen an, dass sie ihren privaten Pflichten wegen dem Stress auf Arbeit nicht mehr ausreichend nachkommen könnten. Das gab der Verband der Betriebs- Werksärzte bei der Vorstellung der Studie in der Bundeshauptstadt Berlin bekannt.

Laut aktuellen Angaben wurden bei der Umfrage 240 Arbeitnehmer aus verschiedenen Berufsgruppen befragt. Durchgeführt wurde die Online-Umfrage vom Meinungsforschungsinstitut GfK. Zudem ist die Befragung nicht repräsentativ.

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