Mers – Virus weiter auf dem Vormarsch


In Südkorea ist ein Mann dem Mers – Virus erlegen.Er starb im Alter von 80 Jahren in Seoul und ist das sechste Todesopfer des Mers – Virus. Damit sich der Mers – Virus nicht noch weiter ausbreitet, greift Südkorea zu drastischen Mitteln. Dank neuester Technologie will das Land überprüfen, ob die Menschen auch wirklich in ihren Häusern bleiben.

Seit Ausbruch sind mittlerweile 87 Menschen mit Mers infiziert worden und sechs daran gestorben. Die Quarantäne betrifft 1870 Schulen und mehr als 2000 Menschen, die in ihren Wohnungen bleiben müssen. Die Quarantäne bezieht sich vor allem auf den Großraum Seoul.
Nach Südkorea wurde die Krankheit durch einen Touristen aus Saudi-Arabien gebracht.

Der Mers – Virus zählt zu der Familie der Coronaviren. Erstmals aufgetaucht ist Mers (Middle East respiratory syndrome coronavirus) im Jahr 2012. Der Virus führt zu einer schweren Infektion der Atemwege, Fieber, Lungenentzündung und Nierenversagen. Seit Entdecken des Virus, stammen alle Personen, die sich infiziert haben, von den Arabischen Halbinseln – mit Schwerpunkt Saudi-Arabien. Es ist anzunehmen, dass sich das Virus nur schwer von Mensch auf Mensch übertragen lässt. Man geht davon aus, dass Fledermäuse und Dromedare zu den primären Wirten zählen.
Bisher gibt es keinen Impfstoff, der vor einer Infektion schützen oder heilen könnte.

Heute meldet Südkorea 23 neue Infizierte und damit die höchste Neuinfektionenzahl seit dem Ausbruch vor zwei Wochen. Erkrankt sind bisher nur Mitarbeiter und Patienten von Kliniken, sowie deren Angehörige.

Insgesamt sind der Weltgesundheitsorganisation bisher 1185 Mers – Infektionen bekannt – 443 Erkrankte starben. ( Stand 4.Juni 2015)

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