Zecken: Wie sie sich sinnvolle vor Zecken schützen


Zecken übertragen bekanntlich Krankheiten. Wer einige wenige Tipps beachtet, der kommt auch gut durch den Frühling und Sommer ohne sich mit den kleinen Tierchen herumärgern zu müssen. Wir haben die wichtigsten Tipps für sie zusammengetragen.

Zecken übertragen bekanntlich die beiden Krankheiten FSME und Borreliose. Doch es gibt einfache Wege sich vor diesen Krankheiten zu schützen. Dazu sollte man wissen, dass Zecken nicht nur im Frühjahr und Sommer unterwegs sind. Sie werden schon bei wenigen Grad über Null aktiv. Also auch bei einem Herbstspaziergang durch einen Wald kann man gebissen werden.

Allerdings agieren Zecken nur bis zu einer Höhe von 1500 Meter. Über dieser Höhe ist die Gefahr von einer Zecke gebissen zu werden, bei gleich Null. Viele Menschen denken immer noch, dass Zecken von Bäumen fallen, doch dies wäre für die Zecken viel zu gefährlich, sie fühlen sich eher auf Grashalmen oder im Laub wohl. Hier klammern sie sich gern an Spaziergängern fest.

Zecken auch im Garten und Parks anzutreffen

Zecken sind zudem nicht nur in Wäldern anzutreffen, sie fühlen sich überall da wohl, wo sich Gras befindet, also auch im heimischen Garten oder in Parks. Demzufolge schützen sie sich schon automatisch, wenn sie auf asphaltierten Straßen bleiben. Wer die asphaltierten Straßen verlässt, sollte sich zumindest entsprechend kleiden.

Wichtig sind hier festes Schuhwerk und eine lange Hose, notfalls kann man auch die Hose in die Socken stecken. In Sandalen oder Barfuß würde man den kleinen Tierchen eine viel zu große Angriffsfläche bieten. Dies gilt vor allem im Wald und auf Wiesenflächen mit hohem Gras. Zudem sollte das Unterholz gemieden werden, weil sich die Zecken hier besonders gern aufhalten.

Helle Kleidung tragen

Um eine Zecke zu entdecken, bevor sie zubeißt, sollten sie, wenn möglich, helle Kleidung tragen. Auf hellen Sachen, kann die Zecke schneller entdeckt werden, bevor sie zubeißt, außerdem ist helle Kleidung im Sommer auch angenehmer. Auch ist glatte Kleidung zu empfehlen, hier findet die Zecke keinen Halt und rutscht wieder ins Gras zurück.

Zudem sind auch Sprays und Cremes im Handel erhältlich, die Schutz vor Zecken versprechen. Doch die Wirkungsdauer kann recht unterschiedlich sein. Bei einigen hält der Schutz viele Stunden an, bei anderen ist die Wirkung schon nach wenigen Stunden verflogen. Daher sollten sie sich in der Apotheke beraten lassen und die Cremes und Sprays auf freie Hautstellen auftragen. Im Durchschnitt schützen diese Mittel zwischen ein und drei Stunden.

Gegenseitig absuchen

Wichtig ist auch, seine Haut nach dem Spaziergang ganz genau nach den Zecken abzusuchen. Ideal ist es, wenn sich Partner gegenseitig nach den kleinen Tierchen absuchen, dann kann auch keine Stelle übersehen werden, wie zum Beispiel der Hinterkopf oder die Fußsohlen.

Außerdem sollten Menschen in Risikogebieten sich gegen FMSE impfen lassen. Diese Impfung ist in der Zwischenzeit bewährt und ist auch gut verträglich. Ob eine Impfung auch in ihrem Landkreis sinnvoll ist, weiß ihr Hausarzt. Gegen Borreliose gibt es hingegen keine Impfung. Ein typisches Anzeichen ist eine gerötete Einstichstelle, die sich langsam aber sicher ausbreitet. Sie kann aber auch fehlen.

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