Vegane Ernährung: Auf Vitamin B achten


Immer mehr Menschen in Deutschland ernähren sich vegan. Studien haben zwar bewiesen, dass eine Ernährung ohne Tierprodukte gesund sein kann, dennoch sollten Veganer darauf achten, dass sie einige bestimmte Nährstoffe nur bedingt durch ihre Nahrung aufnehmen können und es unter Umständen zu Mangelerscheinungen kommen kann.

Jedem ist das Recht vorbehalten sich für eine bestimmte Ernährungsform zu entscheiden. Neben dem vegetarischen essen entscheiden sich auch immer mehr Menschen in Deutschland dafür, sich vegan zu ernähren. Man könnte fast schon sagen, die vegane Ernährung liegt im Trend. Der Unterschied zur vegetarischen Ernährung: Veganer verzichten komplett auf Tierprodukte.

Auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen

Doch diese Form der Ernährung ist auch nicht ganz ungefährlich. Denn der Körper bekommt durch den Verzicht von Tierprodukte viele wichtige Nährstoffe nicht zugefügt. So fehlt dem Körper durch dem Verzicht von Fleisch- und Milchprodukten zum Beispiel das lebenswichtige Vitamin B12. Dieses Vitamin kommt in Pflanzen nur in sehr geringem Maße vor.

So müssen Veganer zu Nahrungsergänzungsmitteln oder mit dem Vitamin B 12 angereicherten Lebensmitteln greifen, wie auch die Verbraucherzentrale in Hamburg in einem aktuellen Bericht betont. Entsprechende Produkte werden bis heute als unbedenklich eingestuft. Zudem sollten Veganer einmal im Jahr von ihrem Arzt ihren Vitamin B 12- Staus checken lassen.

Auch auf Eisen und Vitamin B 2 testen lassen

Das Vitamin B 12 ist sehr wichtig für den menschlichen Körper: Das Vitamin ist wichtig für die Blutbildung und die Funktion des Nervensystems, wie die Verbraucherzentrale weiter betont. Doch Vitamin B 12 ist nicht der einzige Nährstoff auf den Veganer achten sollten. Zudem sollten sich Veganer auch auf andere kritische Stoffe untersuchen lassen, wie zum Beispiel Eisen oder Vitamin B 2.

Deutlich einfacher haben es Veganer bei der Zufuhr von Kalzium, dies befindet sich zum Beispiel in Nüssen, Nussmus, Sojafleischprodukten, angereicherter Hafermilch und dunkelgrünen Gemüse, wie zum Beispiel Grünkohl oder Spinat. Kalzium ist wichtig für die Knochenstabilität des Menschen. Besonders Grünkohl und Spinat liefern viel Kalzium.

Erste vegane Organisation wurde 1944 gegründet

Auch immer mehr Prominente bekennen sich zum Veganismus. Unter ihnen zum Beispiel Brad Pitt oder Bill Clinton. Sie alle leben ohne Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eiern und Honig. Dabei ist die vegane Ernährung nicht neu. Die erste vegane Organisation wurde bereits am 1. November 1944 gegründet und ihr Name lautete „Vegan Society“.

Auch findet man das Thema vegane Ernährung immer mehr in Medien, einige Menschen nervt dieses Thema bereits, einige kommen ins Grübeln, wiederrum andere springen auf den Zug auf. Viele Gegner der veganen Ernährung konfrontieren Veganer mit Vorurteilen, dass Vegan nicht gesund sei und es automatisch zu Mangelerscheinungen kommt.

Jeder trägt die Verantwortung selbst

Doch eine chinesische Studie kommt zu dem Urteil, dass eine geringe oder gar keine Aufnahme von tierischen Produkten die Gesundheit sogar fördert. Doch es geht nicht nur darum, dass vegan gesund ist oder nicht, sondern vor allem um die Folgen eines hohem Fleischkonsums für Tiere und Umwelt. Skandale führen in regelmäßigen Abständen das Ausmaß des Leids der Tiere vor Augen.

Doch jeder trägt die Verantwortung für dass, was er ist und tut selbst. Diese Entscheidung muss jeder selber treffen und kann einem auch nicht durch andere Personen abgenommen werden. Dennoch ist eine Ernährung mit Tierprodukten nicht gleich ungesund, auch hier heißt die Regel, wie bei vielen Sachen im Leben: In Maßen nicht in Massen.

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