Neue Smartphone- App soll zuverlässig vor Sonnenbrand schützen


Sonnenbrand ist eine der Hauptursachen für den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Um den wachsenden Fallzahlen entgegen zu wirken hat der Berufsverband der Dermatologen eine App entwickeln lassen, die dabei helfen soll, Sonnenbrände zu vermeiden. Die neue App ist kostenlos und für Android und iPhone verfügbar.

Gesundheitsapps gibt es in der Zwischenzeit für Android und iPhone einige. Erst kürzlich hatten wir über App zum Thema Hautkrebs berichtet. Nun kommt eine neue App zum Thema Sonnenbrand. Dabei handelt es sich um das gleiche Gebiet, denn Sonnenbrand kann ja auch zu Hautkrebs führen. Die neue App soll daher Sonnenanbeter vor der Schattenseite der Sonne schützen.

Sonnenbrand kann zu Hautkrebs führen

Das größte Problem beim Sonnenbrand: Viele Deutsche sehen ihn noch immer nicht als ernste Gefahr, sondern eher als Begleiterscheinung von langem Sonnenbaden. Einige Menschen geben sogar mit ihrer roten Haut an und preisen sie an als Urlaubssouvenir. Doch gerade diese Menschen sollten umdenken, denn gerade Sonnenbrand gilt als Auslöser Nummer eins für Hautkrebs.

Neben Hautkrebs kann ein Sonnenbrand auch zu irreparablen Hautschäden wie Pigmentflecken oder zur vorzeitigen Hautalterung führen. Um dies zu mindern, hat der Berufsverband der Dermatologen die „UV Check Up“- App entwickeln lassen. Die App zeigt kurz gesagt an, wie lange der Nutzer in der Sonne liegen darf bzw. den verbleibenden UV- Eigenschutz der Haut an.

App ist kostenlos

Dafür muss der Nutzer die App nur mit einigen wenigen Daten füttern. Wichtig für die Berechnung ist die Höhe des Aufenthaltsortes und die Intensität der Sonnenstrahlung. Die App ermittelt auch den Hauttyp der Person. Dann kann der Nutzer weitere Faktoren wie Bewölkung, Schnee, Wasser sowie Art der Bekleidung und das verwendete Sonnenschutzmittel eingeben.

Anhand dieser Daten berechnet das App dann wie lange der Nutzer sich noch in der Sonne aufhalten darf, ohne Hautschäden davon zutragen. Zudem erinnert das App auch an den nächsten Vorsorgetermin bei ihrem Hautarzt. Außerdem speichert es Hautveränderungen zwecks Früherkennung als Fotoserie. Die App ist kostenlos und für iPhone und Android erhältlich.

Blasenbildung bei Sonnenbrand möglich

Wer zu lange in der Sonne verweilt riskiert eine Verbrennung der Haut ersten oder zweiten Grades. In einigen Fällen kann es dabei auch zu Blasenbildung auf der Haut kommen, was natürlich mit starken Schmerzen verbunden ist. Die Dauer des Sonnenbrandes richtet sich nach der Schwere, doch in der Regel bildet er sich binnen von drei bis sieben Tagen wieder zurück.

Bei einem großflächigen Sonnenbrand kann es auch zu Fieber, Schwäche und Kopfschmerzen kommen und im Bereich des Gesichtes sind Binde- und Hornhautentzündungen möglich. In der Regel heilt der Sonnenbrand ohne Narben aus. Doch bei schweren Verbrennung können blasse Narben zurückbleiben. Ungefähr jeder sechste Erwachsene bekommt einmal pro Jahr einen Sonnenbrand.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.