Cardiotraining: Mehr Fett verbrennen durch hohe Belastungsstufen


In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Bevölkerung übergewichtig. Dadurch kommt es auch immer öfter zu Folgeerkrankungen wie Diabetes. Gegen Übergewicht und Diabetes hilft Sport. Dabei ist die Kombination aus Ausdauer- und Kraftsport besonders wichtig. Gerade die Belastungsstufen spielen hier eine große Rolle.

Übergewicht wird in Deutschland immer mehr zur Volkskrankheit, daraus resultieren auch Folgekrankheiten wie zum Beispiel Diabetes. Vor beidem schützt der richtige Mix aus Ausdauer- und Krafttraining. Dabei sollte man nicht immer den leichtesten Weg gehen und die geringste Belastungsstufe wählen, denn höhere Belastungsstufen bringen deutlich mehr Erfolg.

Zirkeltraining besonders gut geeignet

Sehr gut geeignet ist daher auch das so genannte Zirkeltraining. Wer also langfristig Ausdauer und Kraft trainieren möchte, sollte auf jeden Fall regelmäßig trainieren. Zu einem erfolgreichen Programm gehören zudem gleich mehrere Komponenten: Moderates Ausdauertraining zur Stoffwechselmobilisierung, intensives Cardiotraining zur Fettverbrennung und ein kraftorientiertes Training zum Aufbau von Muskeln.

Zum Aufbau von Muskeln eignet sich besonders gut das Zirkeltraining. Dabei ist Krafttraining besonders sinnvoll, denn bei einer Zunahme von zwei Kilogramm Muskelmasse hebt sich der Stoffwechsel gleich um etwa zehn Prozent an. Aber auch Cardiotraining sollte nicht vernachlässigt werden.

400 Kalorien weniger

Viele verstehen unter Ausdauertraining fälschlicherweise Fettstoffwechseltraining, dabei wird beim Ausdauertraining das Körperfett reduziert. Die meisten Sportler trainieren hier auf niedrigen Belastungsstufen, dabei bringen höhere Stufen dem Körper deutlich mehr. Die Trainingsintensität sollte hier bei 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Beim Stoffwechseltraining sollte sie hingegen bei 60 Prozent liegen.

Dabei sind die Anzahl der Herzschläge pro Minute gemeint. Bei maximaler Auslastung durch Sport liegen sie bei 220 Schläge minus des Alters. Bei einem Mann im Alter von 40 Jahren wären es also 144 Schläge pro Minute. Allerdings sollte man auch nicht vergessen, dass sich der Energieverbrauch des Menschen in den letzten 60 Jahren um 400 Kalorien verringert hat.

Lebenswandel immer passiver

Schuld daran sollen zunehmende Technisierung und Automatisierung sein, das meinen zumindest die meisten Experten. Auch der Lebenswandel der Menschen in der westlichen Welt ist immer passiver geworden. Daher ist das stoffwechselaktive Muskelgewebe auch deutlich geringer ausgeprägt. Auch dadurch sinkt der Energiebedarf des Körpers weiter ab.

Im Gegenzug ist die Kalorienaufnahme aber weiter gestiegen, vor allem durch Weißmehlprodukte und verarbeitete Transfette. Genau diese beiden Faktoren, also das Auseinanderdriften von geringerem Kalorienbedarf und gesteigerten Essenskonsum sind mitverantwortlich für die Zunahmen von Übergewicht, Fettleibigkeit und Diabetes Typ 2.

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