Private Krankenversicherung Test 2013: Allianz und Debeka Testsieger


Die private Krankenversicherung steckt zwar in der Krise, dennoch muss eine private Krankenversicherung nicht immer teuer sein, wie der aktuelle Test 2013 bewiesen hat. Mittlerweile gibt es selbst in der privaten Krankenversicherung erschwingliche Angebote, die auch noch gute Leistungen bieten, wie „Focus Money“ in einem Bericht erklärt.

Das Magazin Focus Money hat dabei mit den Versicherungsexperten von Franke und Bornberg die aktuellen Angebote vieler privater Krankenversicherungen genauer unter die Lupe genommen. Besonderes Augenmerk schenkten die Tester den so genannten „Ausgewogenen Tarifen“. Damit sind Tarife gemeint, die bezahlbaren Schutz für hohe Leistungen bieten.

Testsieger im Klassik Schutz

Diese Tarife mussten bestimmte Merkmale aufweisen, wie zum Beispiel generelle Kostenübernahme bei Krankenfahrstühlen, 2 Bett- Zimmer im Krankenhaus oder aber mindestens 60 Prozent Kostenübernahme bei Zahnersatz. Als Testsieger in der Kategorie „Klassik Schutz“ wurde die Allianz und Debeka gekürt.

Bei der Allianz wurden die Tarife AktiMedPlus90p, AktiMed WechselOption ausgezeichnet und bei der Debeka der Tarif N und NG. Diese Tarife bieten laut Focus Money Top- Leistungen zu günstigen Preisen mit ausgezeichneter Bonität an.

Kostenübernahme bei Heilpraktikerbehandlungen

So bieten diese Tarife Kostenübernahme für Heilpraktikerbehandlungen bei der Allianz von 90 Prozent bei einer maximalen Selbstbeteiligung von 500 Euro und darüber hinaus 100 Prozent Kostenübernahme bis 1000 Euro an. Bei der Debeka werden ebenfalls 90 Prozent übernommen bis zu einer Selbstbeteiligung von 400 Euro alles über diesen Betrag übernimmt die private Krankenversicherung.

Auch im stationären Bereich zeigten sich nur wenige Unterschiede zwischen den beiden Testsiegern. Während die Debeka die komplette Chefarztbehandlung bei Unterbringung in einem 2- Bett- Zimmer übernimmt, zahlt die Allianz erst die Gesamtkosten bei einer Selbstbeteiligung von 500 Euro. 10 Prozent muss der Versicherte selbst tragen.

Bei der Zahnbehandlung einige Unterschiede

Auch bei der Zahnbehandlung gab es Unterschiede: Während die Debeka mehr als 80 Prozent aller Kosten übernimmt, zahlt die Allianz erst bei einer maximalen Selbstbeteiligung von 500 Euro 65 Prozent des Zahnersatzes. Über diesem Wert übernimmt die Krankenversicherung dann 75 Prozent der Kosten.

Bei der Zahnbehandlung übernimmt die Allianz hingegen 90 Prozent der Kosten bei einer maximalen Selbstbeteiligung von 500 Euro. Alles über diesen Wert übernimmt die Allianz- Krankenversicherung, wie es in dem Bericht weiter heißt.

Nicht auf zu günstige Tarife setzen

Die Experten warnen jedoch vor zu günstigen Tarifen. Wer sich billig versichert und Lücken im Versicherungsschutz in Kauf nimmt, muss im Krankheitsfall damit rechnen, dass er auf seinen Kosten sitzen bleibt.

Stattdessen sollte jedes Angebot genau überprüft werden, ob der Tarif auch ausreichende Leistungen bietet. Zudem sollte jeder Tarif die Option bieten, den bestehenden Schutz zu erhöhen und der jeweiligen Lebenssituation anzupassen.

Ein Kommentar
  1. redaktion@germanpolitics.org'

    Jasmine

    15. Oktober 2013 at 08:23

    Guten Tag ,
    diesen Beitrag fand ich sehr Interessant. Ich habe aber auf einer anderen Seite gelesen das auch Angestellte sich unter gewissen Voraussetzungen eine private Krankenversicherung leisten können. Besonders die angebotenen Leistungen sind sind sehr lobenswert. Generell war es mir auch nicht bekannt, dass man sich einen Basistarif aussuchen kann. Ich würde es generell begrüßen, wenn jedermann sich eine leisten könnte. So wäre eine gleich gute medizinische Versorgung gewährleistet.

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