WHO warnt: Tripper vielleicht bald nicht mehr heilbar!


Die Weltgesundheitsorganisation warnt in einem aktuellen Bericht, dass Tripper in absehbarer Zeit nicht mehr heilbar sein könnte. Resistenzen gegen das Breitband- Antibiotikum wurden schon in etlichen Fällen beobachtet. Aktuelle Zahlen aus Deutschland gibt es hingegen nicht, da Tripper seit 2001 nicht mehr meldepflichtig ist.

Die Krankheit Tripper ist ähnlich wie tödliche Krankheit Aids durch ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragbar. Im Moment ist Tripper noch heilbar, doch damit könnte es bald zu Ende sein, warnt jetzt die Weltgesundheitsorganisation WHO. Gegen das Breitband- Antibiotikum, welches als letzte Behandlungsmethode gilt, sei en in vielen Ländern Resistenzen beobachtet wurden, so die WHO in Genf.

Infektionen durch Tripper fast Ausschließlich beim Geschlechtsverkehr

Somit könnte es durchaus möglich sein, dass die harmlose Krankheit Tripper in absehbarer Zeit wieder zu einer tödlichen Krankheit heranwachsen könnte. Dadurch könnte Tripper zu einer großen Herausforderung für das internationale Gesundheitswesen werden, so die Who weiter. Wie die WHO weiter betonte, erkranken weltweit etwa 106 Millionen Menschen jährlich an dieser Krankheit, fast ausschließlich beim Geschlechtsverkehr.

In Deutschland gibt es allerdings keine genauen Zahlen über die jährlichen Ansteckungen durch Tripper. Seit der Einführung des Infektionsschutzgesetzes im Jahr 2001 ist Tripper nicht mehr meldepflichtig. Im Bundesland Sachen werden die Neuansteckungen allerdings noch gemeldet. Hier ist auch ein starker Anstieg der Infektionen durch Tripper zu beobachten.

Doppelt so viele Ansteckungen in Sachsen

Im Jahr 2003 steckten sich noch 6,8 Bürger pro 100.000 Einwohner mit Tripper an, im Jahr 2010 waren es hingegen schon 14,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner, wie das Berliner Robert- Koch- Institut im vergangenen Jahr erklärte. Da allerdings nur begrenzte Daten vorlagen, konnten keine Aussagen zur Resistenz gegen Antibiotika gemacht werden.

Bedenkliche Berichte gibt es hingegen aus Australien, Japan, Frankreich, Schweden und Norwegen. Hier wurden Resistenzen gegen das Breitband- Antibiotika beobachtet. Um die Gefahr durch Tripper einzudämmen, veröffentlichte die WHO anschließend einen Aktionsplan. So sollen Wissenschaftler alternative Behandlungsmethoden erforschen.

Erhöhte Wachsamkeit bei Verabreichung von Antibiotika

Außerdem sind Mediziner aufgerufen erhöhte Wachsamkeit bei der Verabreichung von Antibiotika walten zu lassen. Wenn Gonokokken (Ein Tripper- Bakterium)unheilbar werden, warnt das WHO, wären die Folgen für Gesundheit äußert gravierend.

Das Tripper- Bakterium heftet sich bei dessen Übertragung an den Gebärmutterhals oder der Harnröhre. Dort schädigt es das Gewebe und es kommt zu einem eitrigen Ausfluss. Ohne Behandlung das Bakterium auch weitere Organe angreifen. Durch die Wunden im Genitalbereich steigt auch die Gefahr sich mit Aids anzustecken.

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