Wie Süßstoff Diabetikern gefährlich werden kann


Auf Zucker sollten Diabetiker so gut wie möglich verzichten, Süßstoffe im Gegensatz dazu sind eine gute Alternative. Denn sie beeinflussen den Blutzuckerspiegel des Menschen nicht. Doch auch beim Zuckerersatz drohen dem Betroffenen ernstzunehmende Folgen.

In vielen Light-Produkten sind Süßstoffe als Alternative zum Zucker enthalten. Doch auch beim Konsum von Süßstoffen sollten Diabetiker Vorsicht walten lassen. Die Süßstoffe haben zwar im Gegensatz zu keine Kalorien und verursache auch kein Karies, doch zu viel davon kann auf andere Art und Weise schaden. Das gilt für alle Menschen, nicht nur für Diabetiker.

Stevia ist kein künstlicher Süßstoff

Süßstoffe müssen von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit im Vorfeld erst zugelassen werden. Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Ernährung findet sich eine ausführliche Tabelle mit den ADI-Werten zugelassener Süßstoffe. ADI-Werte geben an, wie viel Süßstoff pro Tag der Mensch aufnehmen sollte oder darf, ohne dass ein Gesundheitsrisiko besteht für den Betroffenen besteht.

Stevia (eigentlich: Steviolglycoside) ist im Moment ein sehr beliebtes Süßungsmittel. Es wird aus den Blättern einer Südamerikanischen Pflanze hergestellt und ist aus diesem Grund auch kein künstlicher Stoff. Doch erst seit dem Jahr 2011 ist Stevia in der Europäischen Union zugelassen, es hat zudem einen sehr niedrigen ADI-Wert (320 mg/80 kg).

Stevia sehr beliebt

Stevia wird allerdings nicht in allen Fällen als Zuckerersatz verwendet – gelegentlich enthält ein Produkt beides. Diabetiker müssen also ganz genau darauf achten, wie viel Süßes sie zu sich nehmen – auch wenn es sich nicht um Zucker, sondern um einen Süßstoff handelt.

Denn je mehr Süßes zu sich genommen wird, desto größer wird der Hunger nach mehr Süßem. In einigen wenigen Fällen lässt sich der Drang nur sehr schwer kontrollieren. Steigt das Verlangen nach Süßem immer weiter spürbar an, sollten Diabetiker weniger Süßstoffe in Form von Speisen essen.

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