Mobbing-Studie: Jeder dritte Arbeitnehmer ist Mobbingopfer


Mobbing wird in der Arbeitswelt in Deutschland immer mehr zu einem großen Problem. Im Rahmen der Studie „Bedürfnisse gegen Cybermobbing“ führte das deutsche Magazin „Focus“ eine Umfrage durch und kam zu dem Ergebnis, dass jeder dritte Arbeitnehmer von seinen Kollegen gemobbt wird, wobei 31 Prozent der Opfer medizinische Hilfe benötigen und jedes zehnte Opfer an Selbstmord denkt.

Das Arbeitsleben ist in der heutigen Zeit schon sehr häufig sehr stressig und als wäre das nicht schon genug, werden immer mehr Arbeitnehmer in ihrem Job gemobbt. Wie eine aktuelle Umfrage von dem Magazin „Focus“ ergab sind die Zahlen schlimmer, als man vermuten mag. Demnach wird jeder dritte Arbeitnehmer gemobbt.

Die meisten Mobbing- Attacken dauern länger als 12 MOnate

Dem Magazin zufolge sollen Frauen deutlich öfter betroffen sein als Männer. Die Folgen können sehr drastisch sein. So leiden viele Betroffenen unter Depression, einige denken sogar an Selbstmord. Zudem ist auch jeder zehnte Arbeitnehmer auch vom Cybermobbing betroffen, wie das Magazin weiter berichtet.

Wie es in dem Bericht weiter heißt, sollen 40 Prozent der Hass- Attacken der Kollegen auch oft länger als ein Jahr dauern. Die Gründe für das Mobbing liegen neben Meid auch oft in den starren Hierarchien der Unternehmen. Für die aktuelle Studie hat das Magazin mindestens 6200 Menschen ab einem Alter von 18 Jahren befragt.

Frauen werden öfter gemobbt

Frauen werden dabei deutlich öfter Opfer von Mobbing- Attacken. Laut der aktuellen Studie ist ihr Risiko um das 1,5 fache gegenüber Männern erhöht Opfer einer Mobbing- Attacke zu werden. Gut 31 Prozent der Mobbing- Opfer benötigen zudem auch ärztliche Hilfe, weil ihre Psyche unter dem ständigen Mobbing leidet.

Gut 50 Prozent der Mobbing- Opfer geben an unter Depressionen zu leiden. Jedes zehnte Opfer stuft sich zudem auch als suizidgefährdet ein. Die Täter hingegen haben oft keine Ahnung was sie mit ihren Taten anrichten können. Viele der Täter geben an, nur aus Spaß zu handeln ohne einen wirklichen Beweggrund für ihre Taten.

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