Studie: Hund im Haushalt kann Kinder vor Asthma schützen


US- amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kinder die einen Hund haben, seltener an Atemwegsinfektionen erkranken. Den Forschern zufolge mobilisiert der Staub in Hundehaushalten die Immunabwehr der Kinder.

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Immer mehr Kinder erkranken an Atemwegsinfektionen, weil Eltern ihre Kleinen vor allen Gefahren schützen wollen. Die Folge ist in vielen Fällen Asthma. Doch ein Haustier kann helfen das Immunsystem des Kindes zu stärken. Laut einer aktuellen Studie aus den USA, mobilisiert Staub aus Wohnungen mit einem Hund das Immunsystem der Kinder.

So soll der Staub in Haushalten, in dem auch ein Hund wohnt, vor Infektionen und bestimmten Erkältungsviren schützen, so die US- amerikanischen Forscher von der Universität Kalifornien in San Francisco. Dies fanden die Forscher in einem aktuellen Test mit Mäusen heraus. Schwere Infektionen mit dem so genannten RS- Virus gehen einher mit einer erhöhten Gefahr für Asthma bei Kindern.

Zusammensetzung der Magenbakterien verändert

Kleinkinder leiden im Durchschnitt verhältnismäßig oft an einer RSV- Infektion. In der aktuellen Studie verabreichten die Forscher Mäusen Nahrung mit Staub aus Haushalten mit und ohne Hund. Bei der Nahrung mit dem „Hundestaub“ stellte sich heraus, dass sich das Risiko einer RSV- Infektion bei Mäusen senkte.

Des Weiteren stellten die Wissenschaftler fest, dass ich bei den Versuchstieren die Zusammensetzung der Magenbakterien veränderte. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Mikroben aus dem Hundestaub die Abwehrkräfte im Magen- und Darmtrakt mobilisieren. Die Forscher stellten ihre aktuelle Studie bei der Tagung der der Amerikanischen Gesellschaft für Mikrobiologie in San Francisco vor.

Ein Kommentar
  1. praxis.dr.putz@online.de'

    Dr. Stefan Putz

    29. Juni 2012 at 14:33

    Wer Bescheid weiß, trennt zwischen Tranquilizern und Antidepressiva, denn Antidepressiva machen im Gegensatz zu ersteren nicht süchtig. Nur bei BEK und der UNI Bremen weiß man nicht Bescheid. Männer gehen häufig nicht zum Arzt, sondern behandeln ihre Depressionen mit Alkohol selbst. Ist das besser?
    Vor nicht langer Zeit wurden Netzweke gegründet und auch von Kassen gefördert zur rechtzeitigen Diagnose und Behandlung von Depressionen um Alkoholismus und Selbstmord zu verhindern. Jetzt soll das wieder falsch sein, nur um Kosten zu sparen?

    Antworten

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