Laut Studie: Gute Nachbarschaft schützt vor Herzinfarkt


Es gibt mittlerweile die unterschiedlichsten Risikofaktoren für einen Herzinfarkt. Nun haben britischer Forscher in einer vier Jahre andauernden Untersuchung einen weiteren Risikofaktor ausgemacht: So soll nervige Nachbarn einen Herzinfarkt begünstigen, warum das so ist, können sich die britischen im Moment auch nicht beantworten.

Heute berichten wir über eine etwas ungewöhnliche Studie. Wissenschaftler wollen herausgefunden haben, dass Menschen die in guter Nachbarschaft leben, ein geringeres Herzinfarktrisiko haben. So soll Zufriedenheit im Alter wichtige sein als bekannte Risikofaktoren, wie zum Beispiel Alter, Geschlecht oder Lebensstil.

5200 Probanden vier Jahre lang begleitet

Demnach soll das Herzinfarktrisiko sinken, je wohler man sich in einer Nachbarschaft fühlt, so die britischen Wissenschaftler. Mehr als 5200 Probanden schlossen die Forscher in ihre Studie ein und begleiteten sie über mehrere Jahre. Im Durchschnitt waren die Probanden 70 Jahre alt.

Die Testpersonen mussten einem der folgenden vier Statements zustimmen: „Ich fühle mich wirklich als Teil dieser Gegend“, „Wenn ich in Schwierigkeiten komme, gibt es hier Leute, die mir helfen“, „Den meisten Menschen hier in der Gegend kann man vertrauen“ und „Die meisten Menschen in dieser Gegend sind nett“.

148 Probanden erlitten in der Zeit einen Herzinfarkt

Die Studie dauerte vier Jahre, in diesen vier Jahren erlitten 148 Probanden einen Herzinfarkt. Die Auswertung ergab, dass mit jedem Punkt mehr auf der Nachbarschafts- Zufriedenheits- Skala, das Risiko auf einen Herzinfarkt um 22 Prozent sank. Weitere Risikofaktoren für einen Herzinfarkt wie Alter, Geschlecht und Bildung worden ebenfalls berücksichtigt.

Selbst wenn die Wissenschaftler weitere Risikofaktoren wie Gewicht, Rauchverhalten, Alkoholkonsum, Krankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck berücksichtigten, war der positive Effekt weiter sichtbar, so die Wissenschaftler in ihrem aktuellen Bericht.

Grund für den Effekt immer noch vollkommen unklar

Warum es zu diesem positiven Effekt kommt, können die Wissenschaftler allerdings bis jetzt noch nicht erklären. Andere Studien hatten bereits im Vorfeld gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen sozialer Unterstützung eines Einzelnen und dessen Gesundheit gibt.

Der soziale Zusammenhalt in der Nachbarschaft könnte auf eine ähnliche Wiese eine soziale Unterstützung darstellen und die menschliche Gesundheit so schützen, so die Wissenschaftler zum Abschluss ihres Berichts.

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